Im Garten des Licht-Poeten: Der Lions Club Düsseldorf Barbarossa zu Gast bei ZERO-Künstler Heinz Mack

Im Garten des Licht-Poeten: Der Lions Club Düsseldorf Barbarossa zu Gast bei ZERO-Künstler Heinz Mack

Es gibt Orte, die in keinem Reiseführer stehen. Orte, an denen Kunstgeschichte nicht hinter Glas liegt, sondern zwischen Obstbäumen, Hecken und Wiesen steht. Der private Skulpturengarten von Heinz Mack am Rande von Mönchengladbach ist so ein Ort. Wer hier durch das Tor tritt, betritt das persönliche Reich eines Mannes, der die deutsche Nachkriegskunst geprägt hat wie kaum ein anderer. Am 30. April 2026 öffnete sich dieses Tor für den Lions Club Düsseldorf Barbarossa. Was als exklusive Gartenführung geplant war, wurde zu einem Nachmittag, den keiner der Teilnehmenden so schnell vergessen wird. Denn am Ende stand eine Begegnung, die niemand vorhersehen konnte: mit dem Künstler selbst.

Heinz Mack: Der Poet des Lichts und ein Jahrhundert Kunstgeschichte

„Colors turn around" von Heinz Mack-limitierte Farbserigrafie (Siebdruck)
Colors turn around" von Heinz Mack-limitierte Farbserigrafie (Siebdruck)

Wer über deutsche Kunst nach 1945 spricht, kommt an Heinz Mack nicht vorbei. Geboren 1931 im hessischen Lollar, studierte er an der Kunstakademie Düsseldorf und wurde zu einem der wichtigsten Vertreter der kinetischen Kunst und der Lichtkunst weltweit. Seine Bilder mit ihrer unverwechselbaren Farb- und Formenwelt erkennt man auf den ersten Blick. Seine Stelen aus Granit, Stein, Edelstahl und Marmor stehen auf öffentlichen Plätzen und in Museen rund um den Globus. Man nennt ihn den Poeten des Lichts, weil Licht das eigentliche Material seiner Kunst ist: Alles, was Mack schafft, reflektiert, bricht, verstärkt und feiert das Licht.

Das Erstaunlichste an diesem Künstler ist jedoch nicht sein Werk allein. Es ist seine ungebrochene Schaffenskraft. Im stolzen Alter von 95 Jahren steht Heinz Mack noch immer täglich in seinem Atelier in Mönchengladbach und arbeitet an neuen Werken. Genau dorthin, in das private Refugium des Künstlers und seiner Familie, führte der Ausflug des Lions Club Düsseldorf Barbarossa.

ZERO: Als die Kunst bei null anfing

Um zu verstehen, welche Bedeutung dieser Besuch hat, lohnt ein Blick zurück. Ende der 1950er Jahre suchte eine junge Künstlergeneration in Düsseldorf nach einem radikalen Neuanfang. Die Kunst der Nachkriegszeit erschien ihnen mit zu viel seelischem Ballast befrachtet. Gemeinsam mit Otto Piene begründete Heinz Mack ab 1957 die legendäre Künstlerbewegung ZERO; als offizielles Gründungsdatum gilt meist der 24. April 1958, an dem die siebte Abendausstellung stattfand und die erste Ausgabe der Zeitschrift ZERO erschien. 1961 stieß Günther Uecker als drittes Kernmitglied hinzu, und mit Yves Klein aus Frankreich gewann die Bewegung zusätzliche internationale Strahlkraft.

Der Name war Programm: ZERO stand für die Stunde null, für den Neubeginn ohne die Lasten der Vergangenheit. Statt schwerer Ölfarben und dramatischer Gesten setzten die ZERO-Künstler auf Licht, Bewegung, Struktur und Reinheit. Was in einem Düsseldorfer Hinterhofatelier begann, gilt heute als eine der wichtigsten internationalen Avantgardebewegungen nach dem Zweiten Weltkrieg. Große Retrospektiven, etwa 2014 im Solomon R. Guggenheim Museum in New York, haben diesen Rang eindrucksvoll bestätigt.

Düsseldorf als Wiege von ZERO: Kunstgeschichte vor der eigenen Haustür

Für einen Club aus Düsseldorf hat dieser Besuch eine besondere Pointe: Die ZERO-Bewegung ist ein Stück Düsseldorfer Stadtgeschichte. In einem Atelier an der Gladbacher Straße fanden ab 1957 die legendären Abendausstellungen statt, aus denen die Bewegung hervorging. Bis heute erinnert die ZERO foundation, die Mack, Piene und Uecker 2008 gemeinsam mit der Stiftung Museum Kunstpalast gründeten, an dieses Kapitel der Stadt. Wer als Düsseldorfer durch den Skulpturengarten von Heinz Mack geht, begegnet also nicht nur Weltkunst, sondern auch einem Teil der eigenen Heimatgeschichte. Kaum eine andere deutsche Stadt hat der internationalen Nachkriegskunst einen vergleichbaren Impuls gegeben, und der Lions Club Düsseldorf Barbarossa stand an diesem Nachmittag mittendrin.

Zick-Zack-Stele im Skulpturenpark Mönchengladbach

Die legendären Sahara-Projekte: Kunst am Rande des Möglichen

Einem breiten Publikum wurde Heinz Mack durch ein Vorhaben bekannt, das an Kühnheit bis heute seinesgleichen sucht: das Sahara-Projekt. Bereits um 1959 entwarf Mack die Vision eines künstlichen Gartens in der Wüste, die er 1961 erstmals publizierte. Ab 1968 setzte er sie in die Tat um: Er installierte riesige Lichtstelen von bis zu elf Metern Höhe in der tunesischen, später auch in der algerischen Wüste. Der junge, kaum zu bremsende Künstler fotografierte diese einmaligen Kompositionen aus Sand, Metall und Licht in allen Stimmungen des Tages, vom gleißenden Mittag bis zum glühenden Abendrot. Die Ergebnisse waren sensationell. Die auflagenstarke Zeitschrift Stern machte die Bilder einer breiten Öffentlichkeit bekannt und verwandelte den Avantgardisten in eine öffentliche Figur.

The Sky Over Nine Columns: Gold über Venedig

Dass Macks Schaffenskraft auch im hohen Alter keine Pause kennt, bewies er 2014 in Venedig. Auf der kleinen Insel San Giorgio Maggiore, direkt gegenüber dem Markusplatz, enthüllte er sein monumentales Werk The Sky Over Nine Columns: neun über sieben Meter hohe Säulen, verkleidet mit insgesamt 850.000 goldenen Mosaiksteinen. Im Wechselspiel von Sonne, Wasser und Gold reflektierten die Kolonnen das Licht der Lagune. Wer sonst als der Poet des Lichts hätte ein solches Werk schaffen können?

Der Skulpturengarten in Mönchengladbach: Ein Ort, den man nicht einfach besuchen kann

So bekannt Macks Werke in den großen Museen der Welt sind, so verborgen ist der Ort, an dem viele von ihnen entstehen und leben: der Skulpturengarten am Haus Mack in Mönchengladbach in Nordrhein-Westfalen. Es handelt sich nicht um ein öffentliches Museum mit Öffnungszeiten und Ticketschalter, sondern um das private Anwesen des Künstlers und seiner Familie. Zutritt erhält nur, wer eingeladen wird. Genau darin liegt der besondere Reiz dieses Nachmittags: Der Lions Club Düsseldorf Barbarossa erhielt einen Zugang, der den allermeisten Kunstfreunden verwehrt bleibt.

Heinz Macks Steinskulpturen aus schwarzem Granit

Möglich wurde dieser exklusive Besuch durch die Präsidentin des Clubjahres 2025/2026, Beate Herzbruch, die private Kontakte zum Haus Mack pflegt. Es ist ein schönes Beispiel dafür, wie im Clubleben persönliche Verbindungen zu gemeinsamen Erlebnissen werden, die ein Einzelner so nie organisieren könnte.

Marmor aus Carrara, Edelstahl und Glas: Die Materialien des Meisters

In der großzügigen Gartenlandschaft stehen sie dann: die Stelen, Monumente aus Granit, Stein, Beton, Edelstahl, Glas und vor allem aus Marmor aus Carrara und anderen berühmten Herkunftsgebieten. Jedes Objekt ist ein kunstvoll bearbeiteter Block oder eine Säule, deren Botschaft sich manchmal erst auf den zweiten Blick verrät. Zwischen Bäumen und Rasenflächen entfalten die Skulpturen eine Wirkung, die kein Museumssaal erzeugen kann: Das Tageslicht wandert über die polierten Flächen, der Wind bewegt die Schatten, die Natur wird zur Bühne der Kunst.

Kunst unter freiem Himmel: Warum dieser Garten das bessere Museum ist

Ein Museum zeigt Kunst. Ein Garten lässt sie leben. Im Skulpturengarten von Heinz Mack sind die Werke keinem klimatisierten Stillstand ausgesetzt, sondern dem echten Leben: Regen, Sonne, Jahreszeiten. Genau dafür sind sie gemacht. Eine polierte Edelstahlstele sieht am wolkenverhangenen Vormittag völlig anders aus als im goldenen Abendlicht. Für den Poeten des Lichts ist das kein Nebeneffekt, sondern der Kern seiner Kunst: Das Werk vollendet sich erst im wechselnden Licht. Die Besucherinnen und Besucher des Lions Club Düsseldorf Barbarossa erlebten an diesem Nachmittag also nicht eine Ausstellung, sondern ein Zusammenspiel aus Natur, Material und Licht, das sich in dieser Form nirgendwo sonst wiederholen lässt.

Eine private Führung mit Ute Mack und Dr. Sophia Sotke

Durch den Garten führten an diesem Nachmittag zwei Frauen, die das Werk des Künstlers besser kennen als jeder Katalog: Ute Mack, die Ehefrau des Künstlers, und Dr. Sophia Sotke, Kunsthistorikerin und ausgewiesene Mack-Expertin. Sie erklärten einzelne Werke, betonten die Materialien und öffneten den Blick für Details, an denen man sonst achtlos vorbeigegangen wäre.

Ein Moment blieb besonders haften: Ute Mack wies auf die gelegentlich gebrochenen Ränder einer ansonsten makellos glatt polierten Marmorskulptur hin. Diese bewusst belassenen Bruchkanten symbolisieren die Brüche des Lebens, die ungeschliffenen, markanten Stellen eines Individuums. Ein leiser, fast philosophischer Gedanke, der viele Teilnehmende noch auf der Heimfahrt beschäftigte: Vollkommenheit entsteht nicht durch Makellosigkeit, sondern durch die Spuren, die das Leben hinterlässt.

Die unerwartete Begegnung: Wenn der Künstler selbst dazukommt

Und dann geschah das, was diesen Nachmittag endgültig unvergesslich machte. Nicht geplant, weil nicht vorhersehbar: Heinz Mack war in seinem Atelier, so wie an fast jedem Tag. Der 95-jährige Künstler ließ es sich nicht nehmen, die Gruppe persönlich zu begrüßen, allen voran Präsidentin Beate Herzbruch.

Mack plauderte gut gelaunt über seine Werke, aber auch über die Lions-Idee, denn er war vor vielen Jahren selbst einmal Lions-Mitglied. Er erzählte die Anekdote über einen Riesensteinblock auf der Kölner Domplatte und lud die Gruppe schließlich sogar zu einem kleinen Rundgang durch sein Atelier ein. Dort, zwischen Leinwänden, Farben und Werkzeugen, erhielten die Gäste einen unmittelbaren Eindruck seiner aktuellen Bilder- und Farbwelten, Kunst im Entstehen, aus nächster Nähe.

Eine kleine Beobachtung am Rande, die mehr über diesen Mann erzählt als jede Biografie: Auf seinen mittelblauen Lederslippern prangten zwei herrlich frischgrüne Farbkleckse. Der Meister arbeitet. Jeden Tag. Mit 95 Jahren. Wer an diesem Nachmittag dabei war, hat verstanden, was Leidenschaft bedeutet.

Man muss sich diesen Moment vor Augen führen, um die Besonderheit zu begreifen. Werke von Heinz Mack hängen im Centre Pompidou, im Guggenheim, in den großen Sammlungen der Welt. Millionen Menschen haben seine Kunst gesehen. Aber nur sehr wenige haben je mit ihm in seinem eigenen Garten gestanden, seinen Anekdoten gelauscht und einen Blick in sein Atelier werfen dürfen. Für die Mitglieder des Lions Club Düsseldorf Barbarossa war dieser Nachmittag deshalb weit mehr als ein Ausflug: Es war eine dieser seltenen Gelegenheiten, bei denen Kunstgeschichte für einen Moment persönlich wird und aus einem berühmten Namen ein Mensch mit Farbklecksen auf den Schuhen.

Treffen, Helfen, Lernen: Was solche Erlebnisse mit dem Clubleben zu tun haben

Kein Nachmittag wie jeder andere. Aber vielleicht ein Nachmittag, wie er typisch ist für den Lions Club Düsseldorf Barbarossa. Das Motto des Clubs lautet Treffen, Helfen, Lernen, und alle drei Worte wurden an diesem Tag mit Leben gefüllt: das Treffen in einer Gemeinschaft von Menschen, die sich füreinander und für die Welt interessieren; das Lernen über Kunstgeschichte, Material und ein außergewöhnliches Künstlerleben; und das Helfen, das als gemeinsamer Zweck alles verbindet, was der Club unternimmt.

Der Vorstand organisiert für die Mitglieder immer wieder bemerkenswerte Programme: Vorträge im Clubheim, Referate von Fachleuten aus Wirtschaft, Technik und Kultur, Reisen und eben Führungen an Orten, die der Öffentlichkeit normalerweise verschlossen bleiben. Wer an einem solchen Nachmittag zwischen den Stelen eines Jahrhundertkünstlers steht und ihm anschließend die Hand schütteln darf, spürt eine tiefe Dankbarkeit, Teil dieser Gemeinschaft zu sein. Es sind genau diese Momente, die aus einem Serviceclub eine zweite Heimat machen.

Solche Nachmittage stehen nicht allein. Ob Vorträge über Technik und Wirtschaft, Reisen wie die gemeinsame Weinreise an die Mosel oder Führungen an außergewöhnlichen Orten: Das Clubleben des Lions Club Düsseldorf Barbarossa lebt von der Neugier seiner Mitglieder und von dem Anspruch, immer wieder Neues zu entdecken. Und es lebt von Dankbarkeit, denn wer solche Erlebnisse geschenkt bekommt, gibt gern etwas zurück.

Warum Kultur und Wohltätigkeit zusammengehören

Man könnte fragen: Was hat ein Kunstausflug mit Wohltätigkeit zu tun? Die Antwort ist einfach. Das Herzstück des Lions Club Düsseldorf Barbarossa sind seine Activities, also Hilfsaktionen, mit denen der Club vor allem Kinder in prekären Lebenssituationen in Düsseldorf und Umgebung unterstützt. Dieses Engagement lebt von Menschen, die Zeit, Energie und Herzblut investieren. Erlebnisse wie der Besuch bei Heinz Mack sind der Kitt, der diese Gemeinschaft zusammenhält: Sie schaffen Freundschaften, gemeinsame Erinnerungen und die Motivation, sich immer wieder für andere einzusetzen. Ein Club, der zusammen staunt, hilft auch zusammen besser.

Und noch etwas verbindet den Künstler und den Club: die Haltung. Heinz Mack hat sein Leben lang daran geglaubt, dass man bei null anfangen und trotzdem Großes schaffen kann. Genau diese Zuversicht braucht es auch im Ehrenamt. Jede Activity beginnt bei null, mit einer Idee, ein paar engagierten Menschen und dem festen Willen, etwas zu bewegen.

Mitglied werden: Ihr Weg zum Lions Club Düsseldorf Barbarossa

Der Lions Club Düsseldorf Barbarossa ist zurzeit offen für neugierige und wissbegierige Menschen, die gleichzeitig in einer Gemeinschaft mitarbeiten wollen, um hilfsbedürftigen Gruppen aktiv zu helfen. Wer sich für Kunst, Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft interessiert, wer lieber anpackt als zuschaut und wer Gemeinschaft nicht nur konsumieren, sondern gestalten möchte, findet hier den richtigen Ort.

Ein Abend im Clubheim, ein Vortrag, ein Gespräch: Der erste Schritt ist unkompliziert. Nehmen Sie Kontakt auf und lernen Sie den Club unverbindlich kennen. Vielleicht stehen Sie beim nächsten außergewöhnlichen Ausflug schon selbst zwischen den Kunstwerken und denken: So etwas erlebt man nur hier. Herzlich willkommen beim Lions Club Düsseldorf Barbarossa. Jetzt engagieren, wir freuen uns auf Sie.

Wenn Pakete Flügel bekommen: Wie jede Nacht in Köln/Bonn ein Logistik-Wunder geschieht

Wenn Pakete Flügel bekommen: Wie jede Nacht in Köln/Bonn ein Logistik-Wunder geschieht

und warum der Vortrag beim Lions Club Düsseldorf Barbarossa begeisterte

Lesedauer für diesen Beitrag:

Es ist 23 Uhr. In vielen Häusern zwischen Düsseldorf, Köln und Bonn gehen die Lichter aus. Auf dem Frachtgelände des Flughafen Köln/Bonn beginnt in diesem Moment das genaue Gegenteil von Ruhe. Rollfelder, Ladezonen, Förderanlagen, Scanner, Frachtcontainer und Fahrzeuge greifen ineinander wie Zahnräder in einem Uhrwerk, das keine Verzögerung duldet. Wer diesen Ort in der Nacht erlebt, blickt nicht nur auf Technik. Er blickt auf ein Logistik-Wunder, das jede Nacht neu gestartet werden muss – präzise, schnell und nahezu fehlerfrei.

Was tagsüber wie ein normaler Paketversand wirkt, entpuppt sich nachts als hochkomplexes System internationaler Luftfracht. Im Zentrum steht der UPS-Standort in Köln/Bonn, einer der wichtigsten Knotenpunkte des Unternehmens in Europa. Hier entscheidet sich in wenigen Stunden, ob Bauteile für Produktionslinien pünktlich ankommen, ob medizinische Sendungen rechtzeitig weitergeleitet werden und ob globale Warenströme nicht ins Stocken geraten. Genau diese Welt wurde in einem eindrucksvollen Vortrag greifbar – sachlich erklärt, anschaulich erzählt und mit einer Wucht, die im Raum deutlich zu spüren war.

Wenn die Stadt schläft, beginnt das präziseste Schauspiel der Nacht

Wer nur an das einzelne Paket vor der eigenen Haustür denkt, unterschätzt die Dimension dessen, was in Köln/Bonn tatsächlich geschieht. In der nächtlichen Sortierphase, so die im Vortrag genannten Größenordnungen, arbeiten gut 3.500 Menschen nahezu zeitgleich daran, ankommende und abgehende Warenströme in Bewegung zu halten. Innerhalb eines engen Zeitfensters werden 48 Flugzeuge entladen und wieder beladen, parallel dazu rund 300 Lkw disponiert und auf die Straße geschickt. Über eine Bandanlage von etwa 62 Kilometern Länge laufen dabei bis zu 202.000 Pakete pro Stunde – rechnerisch rund 56 Sendungen in jeder einzelnen Sekunde.

Diese Zahlen beeindrucken nicht nur, weil sie groß sind. Sie beeindrucken, weil sie eine einzige Botschaft transportieren: Moderne Expresslogistik ist keine lineare Transportleistung, sondern eine perfekt getaktete Choreografie. Jede Minute zählt, jede Schnittstelle muss funktionieren, jeder Fehler vervielfacht sich im System. Ein verspätetes Flugzeug, ein falsch zugeordneter Container oder eine Störung auf der Fördertechnik würden nicht isoliert bleiben. Sie würden sich entlang der gesamten Supply Chain fortpflanzen. Genau deshalb wirkt der nächtliche Betrieb am Hub weniger wie Lagerlogistik und mehr wie eine Hochleistungs-Operation unter Echtzeitbedingungen.

Die Mitglieder des Lions Club Düsseldorf Barbarossa hören dem Vortrag von Martin Wasinger gespannt zu.
Die Mitglieder des Lions Club Düsseldorf Barbarossa hören dem Vortrag von Martin Wasinger gespannt zu.

Warum Köln/Bonn für UPS strategisch so wichtig ist

Die Lage im Herzen Europas

Dass ausgerechnet Köln/Bonn zu einem zentralen Standort für UPS geworden ist, ist kein Zufall. Die Region liegt in einer der wirtschaftsstärksten Zonen Europas. Von hier aus sind Ballungsräume, Industriegebiete, Autobahnachsen und internationale Märkte in kurzer Zeit erreichbar. Für ein Unternehmen, das Geschwindigkeit verkauft, ist diese Lage Gold wert. Der Standort verbindet Welthandel, regionale Verteilung und internationale Netzwerke auf engem Raum.

Laut Flughafenbetreiber ist Köln/Bonn nicht nur das logistische Herz Nordrhein-Westfalens, sondern auch einer der größten Frachtflughäfen Europas. Hinzu kommt ein weiterer Standortvorteil: An kaum einem anderen deutschen Flughafen verdichten sich die Interessen der großen Express- und Frachtakteure so stark. Das schafft Nähe zu Netzwerken, Dienstleistungen, Zollprozessen und Infrastruktur, die für schnelle Umläufe unverzichtbar sind. Wer in dieser Umgebung operiert, profitiert nicht bloß von Beton und Runways, sondern von einem kompletten Ökosystem für zeitsensible Transporte.

Gerade für Branchen wie Maschinenbau, Automobilzulieferung, Halbleitertechnik, Chemie, Medizintechnik oder Pharma zählt nicht nur die reine Transportzeit. Entscheidend ist die Verlässlichkeit. Produktionslinien warten nicht gern, Ersatzteile dürfen nicht irgendwo festhängen, sensible Waren müssen pünktlich weiterlaufen. Köln/Bonn ist deshalb nicht einfach ein Flughafenstandort. Er ist ein Taktgeber im europäischen Wirtschaftsraum.

Der Faktor Nachtflug

Hinzu kommt ein Standortvorteil, der im internationalen Wettbewerb enorm ist: der Nachtflug beziehungsweise die 24/7-Betriebsmöglichkeit des Flughafens. Für einen Hub, dessen stärkste Phase zwischen späten Abendstunden und den frühen Morgenstunden liegt, ist das keine Randnotiz, sondern die Grundlage des gesamten Geschäftsmodells. Pakete kommen nachts an, werden sortiert, neu verteilt und fliegen oder fahren wenige Stunden später bereits weiter. Die Nacht ist hier nicht Leerlauf, sondern Produktivzeit.

Gerade darin liegt eine der entscheidenden Einsichten des Themas: Viele Menschen schlafen, während die globalisierte Wirtschaft auf Hochtouren läuft. Der Standort Köln/Bonn nutzt dieses nächtliche Zeitfenster als strategischen Hebel. Was von außen unspektakulär wirkt, ist im Kern ein Wettbewerbsvorteil mit enormer wirtschaftlicher Hebelwirkung.

Wetter als unterschätzter Standortfaktor

Ein weiterer Punkt, der im Vortrag fast beiläufig auftauchte und gerade deshalb hängen blieb, ist das Wetter. Die rheinische Tiefebene gilt als vergleichsweise verlässlich, Nebel, Eis und Schnee treten seltener in der Intensität auf, wie man sie von anderen Standorten kennt. Für die UPS Köln/Bonn-Operation ist das mehr als eine meteorologische Fußnote. Ein Hub lebt von Stabilität. Wer enge Taktungen plant, kalkuliert nicht nur mit Infrastruktur, sondern auch mit Ausfallrisiken. Verlässliches Wetter ist deshalb am Ende nichts Romantisches, sondern harte Betriebsökonomie.

Was in wenigen Stunden tatsächlich passiert

Vom Rollfeld auf das Band – und wieder hinaus in die Welt

Die eigentliche Faszination liegt im Ablauf. Flugzeuge landen, Container werden entladen, Sendungen erfasst, sortiert, neu gebündelt und wieder auf Fahrzeuge oder in andere Flugzeuge verteilt. Das klingt in einem Satz einfach. In Wahrheit handelt es sich um einen Prozess, in dem Menschen, IT-Systeme, Fördertechnik, Sicherheitsvorgaben und Zeitfenster auf die Sekunde ineinandergreifen müssen. Die operative Leistung besteht nicht nur darin, viel zu bewegen. Sie besteht darin, die richtige Sendung im richtigen Moment an die richtige Stelle zu bringen.

Hinzu kommt der Faktor Zoll und Sicherheit. Internationale Sendungen müssen nicht nur schnell, sondern auch regelkonform durch das System laufen. Dokumentation, Kontrolle, Zuordnung und Weiterleitung sind deshalb kein Anhängsel, sondern Teil der Hauptleistung. Die eigentliche Stärke eines Hubs zeigt sich genau dort, wo hohe Geschwindigkeit mit regulatorischer Verlässlichkeit zusammenfinden muss.

Wer an Paketsortierung denkt, denkt oft an ein Lagerregal oder an Fließbandroutine. In einem internationalen Luftfracht-Hub ist das Bild ein anderes. Hier entscheidet die Sortierung darüber, ob wirtschaftliche Abläufe in verschiedenen Ländern stabil bleiben. Das einzelne Paket ist Teil einer Bewegung, die weit größer ist als sein Karton.

Smalls, Normals, Irregulars – warum nicht jedes Paket gleich ist

Besonders spannend ist, dass „Paket“ eben nicht gleich „Paket“ ist. Bei UPS wird grundsätzlich zwischen Smalls, Normals und Irregulars unterschieden. Dazu kommen spezielle Kategorien wie Gefahrgut oder besonders sensible medizinische Sendungen. Diese Unterscheidung ist kein sprachliches Detail, sondern operatives Denken in Reinform. Kleine, standardisierte Sendungen laufen anders durch das System als sperrige, schwere oder empfindliche Güter.

Gerade an diesem Punkt wird sichtbar, wie stark moderne Logistik von Differenzierung lebt. Es geht nicht um Masse allein. Es geht um die Fähigkeit, sehr unterschiedliche Waren in einem einzigen Zeitfenster sicher, schnell und regelkonform zu bewegen. Je heterogener die Sendungen, desto höher die Anforderungen an Technik, Personal und Steuerung.

56 Pakete pro Sekunde – warum Tempo nur die halbe Wahrheit ist

Die im Vortrag genannte Zahl von bis zu 56 Paketen pro Sekunde wirkt fast absurd. Doch ihre eigentliche Bedeutung liegt nicht im Tempo, sondern in der Kombination aus Tempo und Präzision. Schnelligkeit ohne Struktur würde im Chaos enden. Der Hub funktioniert nur, weil das System gleichzeitig schnell, kontrolliert und belastbar ist. Genau darin steckt die eigentliche Qualität eines leistungsfähigen UPS Hub Köln/Bonn.

Man könnte sagen: Geschwindigkeit ist sichtbar, Präzision bleibt unsichtbar. Das Publikum des Abends spürte genau diesen Unterschied. Nicht das Spektakel machte Eindruck, sondern die Erkenntnis, dass hinter scheinbar banalen Alltagsabläufen ein extrem anspruchsvolles Betriebsmodell steckt.

Warum hinter jedem Paket mehr steckt als nur Logistik

Im Vortrag fiel ein Satz, der besonders nachhallte: Every parcel tells a story. Das ist weit mehr als ein sympathischer Claim. Es ist ein Perspektivwechsel. Hinter den nackten Mengen stehen reale Anwendungen, reale Unternehmen, reale Menschen. Da wartet ein Patient auf eine medizinische Lieferung. Dort braucht eine Schule Material, das Unterricht verbessert. Anderswo fehlt in einer Entwicklungsabteilung exakt jenes Bauteil, das den Prototypen eines neuen Produkts fertig macht.

Plötzlich bekommen Zahlen ein Gesicht. Luftfracht Köln/Bonn ist dann nicht mehr nur Infrastruktur, sondern Teil eines wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Versorgungsversprechens. Das macht das Thema emotionaler, als man zunächst vermuten würde. Denn die Faszination des Standorts liegt nicht nur in Maschinen, Förderbändern und Frachtflugzeugen. Sie liegt darin, dass dieses System täglich hilft, Unsichtbares möglich zu machen: Versorgung, Fortschritt, Produktion, Verlässlichkeit.

Gerade für den internationalen Welthandel ist das entscheidend. Wirtschaft funktioniert nicht nur über große Verträge und Strategiepapiere, sondern über Millionen mikropräziser Lieferbeziehungen. Ein fehlendes Teil kann eine ganze Kette verzögern. Eine pünktliche Sendung kann dagegen Prozesse stabilisieren, Risiken senken und Entscheidungen überhaupt erst möglich machen. Der Hub in Köln/Bonn ist damit nicht bloß Umschlagplatz, sondern Beschleuniger wirtschaftlicher Handlungsfähigkeit.

 

Martin Wasinger gibt interessante Einblicke in das Luftfrachtgeschäft
Martin Wasinger gibt interessante Einblicke in das Luftfrachtgeschäft

Zukunft der Luftfracht: weniger Emissionen, mehr Intelligenz

Nachhaltigkeit als operative Pflicht

So beeindruckend der nächtliche Ablauf ist, so klar ist auch die Kehrseite: Fliegen verursacht Emissionen. Genau deshalb war es wichtig, dass der Vortrag nicht in Technikbegeisterung stehen blieb. Die Frage nach CO2, Effizienz und künftigen Lösungen gehört zwingend dazu. UPS arbeitet nach eigenen Angaben an einer nachhaltigeren Flotte, an alternativen Kraftstoffen, an Effizienzprogrammen und an neuen Technologien für Boden- und Luftoperationen. Das zeigt: Die Zukunft der Luftfracht wird nicht nur über Kapazität entschieden, sondern ebenso über ihre ökologische Akzeptanz.

Dabei geht es nicht um ein hübsches Nachhaltigkeitskapitel für Geschäftsberichte. Es geht um die Zukunftsfähigkeit des gesamten Geschäftsmodells. Wer internationale Expresslogistik langfristig betreiben will, muss Emissionen reduzieren, Energie intelligenter nutzen und Prozesse stetig verbessern. Geschwindigkeit allein reicht künftig nicht mehr als Leistungsversprechen.

Automatisierung, Daten und neue Technologien

Mindestens ebenso spannend ist die technologische Seite. Robotics, intelligente Steuerung, automatisierte Prozesse, datengetriebene Planung und neue Formen elektrischer oder alternativer Mobilität verändern die Branche bereits heute. Der Hub von morgen wird nicht einfach größer, sondern klüger. Er wird Störungen früher erkennen, Kapazitäten flexibler steuern und Ressourcen präziser einsetzen.

Gerade hierin steckt eine wichtige Botschaft des Abends: Moderne Logistik ist längst kein Hintergrundthema mehr. Sie ist Hochtechnologie. Wer globale Warenströme versteht, versteht auch einen relevanten Teil moderner Wirtschaft. Und wer einen Standort wie Köln/Bonn nachts vor Augen hat, erkennt, dass Innovation nicht nur in Laboren entsteht, sondern auch in Abläufen, die Millionen Menschen nie direkt sehen.

Ein Vortrag, der den Blick auf Alltag und Wirtschaft verändert

Der Referent Martin Wasinger, Air-Operations-Manager bei UPS, hielt sich nicht mit Pathos auf. Genau das machte den Abend so stark. Die Welt der Paket- und Luftfrachtlogistik wurde nicht heroisiert, sondern nachvollziehbar gemacht. Und gerade dadurch entstand Wirkung. Aus einer Branche, die viele nur vom Paketlabel kennen, wurde plötzlich ein faszinierendes System aus Präzision, Verantwortung und globaler Relevanz.

Im Raum war spürbar, wie sehr das Thema die Zuhörer in seinen Bann zog. Da war Staunen über die Dimensionen. Da war Respekt vor der operativen Leistung. Und da war dieses seltene Gefühl, nach einem Vortrag den Alltag anders zu sehen als vorher. Denn seit diesem Abend ist das Paket an der Haustür eben nicht mehr nur eine Sendung. Es ist das sichtbare Ende eines unsichtbaren, hochkomplexen Weges.

Genau solche Abende bleiben hängen. Nicht, weil sie laut sind, sondern weil sie den Horizont erweitern. Der Blick in die nächtliche Welt der Frachtflugzeuge, Förderbänder und Zeitfenster hat gezeigt, wie viel Können, Disziplin und Systemintelligenz nötig sind, damit globale Wirtschaft im Alltag zuverlässig funktioniert. Und genau das machte diesen Vortrag so eindrucksvoll: Er ließ ein verborgenes System sichtbar werden – und ein scheinbar nüchternes Thema erstaunlich lebendig.

Schlussgedanke

Wer über den Flughafen Köln/Bonn, über UPS Köln/Bonn, über Paketsortierung, Nachtflug und internationale Supply Chain spricht, spricht am Ende über weit mehr als Transport. Er spricht über Vertrauen in Abläufe, über ökonomische Resilienz und über die Kunst, Komplexität Nacht für Nacht beherrschbar zu machen. Selten wurde deutlicher, wie viel Zukunft in einem Paket steckt.

Quellen:

Die aktuelle Präsidentin Beate Herzbruch stellt den heutige Referenten Martin Wasinger vor.

Weil der Standort zentrale Verkehrsachsen, internationale Märkte und eine starke Wirtschaftsregion miteinander verbindet. Hinzu kommen die 24/7-Betriebsmöglichkeit des Flughafens sowie ein Umfeld, das für nächtliche Express- und Luftfrachtprozesse besonders geeignet ist.

In einem engen Zeitfenster landen und starten Frachtflugzeuge, Sendungen werden entladen, gescannt, sortiert, neu gebündelt und wieder auf Flugzeuge oder Lkw verteilt. Entscheidend ist die Kombination aus Tempo, Präzision, Sicherheit und regelkonformer Abwicklung.

Damit werden unterschiedliche Sendungstypen beschrieben. Smalls sind kleine Sendungen, Normals standardisierte Pakete, Irregulars Sondergrößen oder sperrige Güter. Dazu kommen sensible Kategorien wie medizinische Waren oder Gefahrgut.

Weil internationale Wirtschaft auf verlässliche, schnelle Lieferketten angewiesen ist. Ersatzteile, medizinische Produkte, Komponenten für Forschung oder Fertigung und zeitkritische Handelswaren müssen oft innerhalb sehr kurzer Fristen ankommen.

Eine große. UPS arbeitet laut eigenen Angaben an mehr Effizienz, alternativen Kraftstoffen, neuen Technologien und einer nachhaltigeren Flotte. Künftig wird sich die Wettbewerbsfähigkeit der Luftfracht nicht nur an Geschwindigkeit, sondern auch an Emissionsreduktion und intelligenter Steuerung messen.

Katharina die Große: Wie eine Gleisbaumaschine den modernen Bahnbau revolutioniert –

Katharina die Große: Wie eine Gleisbaumaschine den modernen Bahnbau revolutioniert –

und warum der Vortrag beim Lions Club Düsseldorf Barbarossa begeisterte

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Worum es in diesem Beitrag geht:

  • Was Katharina die Grosse bzw. RPM-RS-900 im modernen Gleisbau so besonders macht.
  • Warum die Maschine für Planumssanierung, Bettungsreinigung und Schotterrecycling relevant ist.
  • Wie Frank Herzbruch das Thema beim Lions Club Düsseldorf Barbarossa in einen beeindruckenden Clubabend übersetzt hat.

Manchmal beginnt ein besonderer Clubabend nicht mit einer großen Geste, sondern mit einem Namen, der sofort Neugier auslöst. „Katharina die Große“ klingt zunächst nach europäischer Geschichte, nach Hofpolitik, Macht und einer berühmten Kaiserin. Im Vortrag des Lions Club Düsseldorf Barbarossa stand jedoch keine Monarchin im Mittelpunkt, sondern eine beeindruckende Gleisbaumaschine, die im modernen Gleisbau eine Schlüsselrolle spielt.

Gerade dieser Kontrast machte den Abend so stark. Ein historisch aufgeladener Name trifft auf hochpräzise Ingenieurtechnik. Und genau darin lag der Reiz des Vortrags von Frank Herzbruch. Er führte die Zuhörer nicht nur in ein technisches Spezialthema ein, sondern öffnete den Blick für ein System, das im Alltag oft unsichtbar bleibt: die Erneuerung der deutschen Bahninfrastruktur. Wer mit dem Zug fährt, erlebt Verspätungen, Baustellen oder gesperrte Strecken. Was die wenigsten sehen: Hinter jeder funktionierenden Strecke stehen Maschinen, Prozesse und Menschen, die mit enormer Präzision arbeiten.

Der Vortrag machte aus dieser abstrakten Welt ein anschauliches Erlebnis. Aus trockener Infrastruktur wurde ein greifbares Bild. Aus Fachtechnik wurde ein Abend voller Staunen. Genau solche Momente zeigen, was das Clubleben beim Lions Club Düsseldorf Barbarossa auszeichnet: Inhalte mit Substanz, Persönlichkeiten mit Erfahrung und Themen, die weit über das Erwartbare hinausgehen.

Wenn ein Club Menschen begeistern will, benötigt er mehr als Termine und Tagesordnungspunkte. Er benötigt Erlebnisse, Gespräche und Perspektiven. Der Abend über Katharina die Große war genau das – und zugleich ein starkes Beispiel dafür, warum anspruchsvolle Vorträge ein so wirksamer Magnet für neue Mitglieder sein können.

Wenn Technik plötzlich eine Geschichte erzählt

© FUNKE - Gleisbaumaschine zwischen Dortmund und Hamm im Einsatz
© FUNKE - Gleisbaumaschine zwischen Dortmund und Hamm im Einsatz

Schon der Einstieg in das Thema hatte eine enorme Sogwirkung. Denn Katharina die Große ist nicht einfach ein Gerät auf einer Baustelle. Gemeint ist die RPM-RS-900, eine Spezialmaschine von Plasser & Theurer, die im Einsatz für Planumssanierung, Bettungsreinigung und Schotterrecycling steht. Bei SPITZKE trägt sie den einprägsamen Eigennamen „Katharina die Große“. Das ist klug, weil der Name sofort hängen bleibt – und weil er der Maschine fast etwas Majestätisches verleiht.

Im Vortrag wurde schnell deutlich, warum diese Bezeichnung passt. Hier arbeitet kein kleines Hilfsgerät, sondern ein Maschinenkomplex, der in seiner Einsatzkonfiguration mehrere hundert Meter umfassen kann und auf der Baustelle wie ein fahrendes System aus Aushub, Aufbereitung, Materialfluss und Verdichtung wirkt. Für Außenstehende ist das spektakulär. Für Fachleute ist es hauptsächlich effizient. Und genau diese Verbindung aus Wucht und Präzision machte die Faszination des Abends aus.

Mehr zur Namensgeberin: Katharina II., genannt Katharina die Große

Was die RPM-RS-900 so besonders macht

Die Gleisbaumaschine RPM-RS-900 im Einsatz zwischen Dortmund und Hamm - Copyright bei FUNKE
Die Gleisbaumaschine RPM-RS-900 im Einsatz zwischen Dortmund und Hamm - Copyright bei FUNKE

Die Besonderheit der RPM-RS-900 liegt nicht in einem einzelnen Arbeitsschritt, sondern in der Kombination mehrerer Prozesse in einem durchgehenden Ablauf. Die Maschine hebt den Schienenstrang an, nimmt alten Schotter und belasteten Untergrund auf, trennt und recycelt Material, bringt neues Planumsschutzmaterial ein und verdichtet die Tragschicht für eine stabile Gleislage. Das klingt technisch – und ist es auch. Doch in der Praxis bedeutet es vorwiegend eines: mehr Leistung in weniger Zeit.

Genau darin liegt ihre enorme Relevanz für die Generalsanierung der Schiene. Wo früher viele Einzelschritte nacheinander organisiert werden mussten, bündelt diese Maschine zentrale Prozesse in einem Maschinenzug. Das spart Sperrzeiten, reduziert Logistikaufwand und erhöht die Qualität der Ausführung. Offizielle Hersteller- und Betreiberbeschreibungen betonen genau diese Stärke: kontinuierliches Arbeiten, integriertes Ballastrecycling und die Sanierung des Unterbaus direkt im laufenden Prozess.

Besonders eindrucksvoll ist die Logik hinter dem Verfahren. Die Maschine arbeitet nicht nur am Symptom, also an verschlissenem Schotter. Sie greift tiefer und geht die Ursache an. Wenn das Planum unter dem Gleis geschwächt ist, reicht oberflächliches Nacharbeiten oft nicht aus. Dann muss auch der Untergrund stabilisiert werden. Genau hier setzt moderne Planums­sanierung an. Die Gleisbaumaschine erneuert nicht nur sichtbar, sie stellt Tragfähigkeit wieder her.

Für die Zuhörer des Vortrags war das ein Schlüsselmoment. Denn plötzlich wurde verständlich, warum der Zustand des Untergrunds über Laufruhe, Belastbarkeit und Lebensdauer eines Gleises entscheidet. Frank Herzbruch gelang es, diese Zusammenhänge klar und nachvollziehbar zu erklären – ohne sie zu banalisieren. Das ist selten. Und es ist ein großer Unterschied zwischen einer bloß informativen Präsentation und einem Vortrag, der wirklich im Kopf bleibt.

Vom Schotterbett zur stabilen Strecke

Wer den modernen Gleisbau nur aus Bildern von Baustellen kennt, unterschätzt leicht die Komplexität der Abläufe. Im Vortrag wurde diese Komplexität greifbar. Vereinfacht gesagt passiert bei Katharina die Große Folgendes: Der bestehende Gleisbereich wird aufgenommen, altes Material wird über Förderwege ausgetragen, aufbereitet oder abgeführt, neues Material wird dosiert eingebracht, planiert und verdichtet. Dadurch entsteht die Grundlage für eine dauerhaft belastbare Gleislage.

Das Entscheidende: Viele dieser Schritte laufen in einem kontinuierlichen Prozess. Genau deshalb ist die RPM-RS-900 so wertvoll für lange Bauabschnitte. Sie reduziert Brüche im Bauablauf. Sie macht den Materialfluss beherrschbar. Sie verbindet Bettungsreinigung, Schotterrecycling und Unterbausanierung in einer Form, die sowohl technisch als auch wirtschaftlich überzeugt.

Auch die Nachhaltigkeitsdimension spielte im Thema eine wichtige Rolle. Recycelter Schotter, gebündelte Arbeitsgänge und geringere Sperrzeiten sind nicht nur Effizienzfragen. Sie sind auch Ausdruck eines ressourcenschonenderen Bauens. Wer Infrastruktur dauerhaft modernisieren will, muss schneller, präziser und intelligenter arbeiten. Genau dafür steht diese Maschine.

Die Deutsche Bahn und ihre Infrastrukturgesellschaft DB InfraGO setzen bei wichtigen Korridoren zunehmend auf gebündelte Erneuerungsmaßnahmen. Die Sanierung der Riedbahn gilt als Pilotprojekt des Hochleistungsnetzes. In diesem größeren Zusammenhang wird klar, warum Spezialmaschinen wie Katharina die Große mehr sind als technische Kuriositäten. Sie sind Werkzeuge eines neuen Bauverständnisses: weniger Stückwerk, mehr systematische Erneuerung.

Warum Frank Herzbruch der richtige Referent für dieses Thema war

Vortrag von Frank Herzbruch zur Gleisbaumaschine
Vortrag von Frank Herzbruch zur Gleisbaumaschine

Ein Vortrag lebt nie nur vom Thema. Er lebt vom Menschen, der es vermittelt. Bei diesem Abend kam beides zusammen. Frank Herzbruch brachte nicht nur Fachwissen mit, sondern auch die seltene Fähigkeit, technische Zusammenhänge anschaulich zu machen. Wer jahrelang ein Ingenieurunternehmen geführt hat, das unter anderem Gleisbauprojekte geplant hat, spricht eben anders über Baustellen, Maschinen und Abläufe. Nicht theoretisch, sondern aus der Praxis.

Genau das war im Raum spürbar. Der Vortrag hatte Substanz. Er war nicht auf Effekt gebaut, sondern auf Verständnis. Gerade dadurch wirkte er umso stärker. Denn wenn jemand aus realer Erfahrung berichtet, entstehen Bilder im Kopf. Man sieht die Baustelle. Man versteht die Logik der Maschine. Man erkennt, warum kurze Sperrzeiten, stabile Untergründe und präzise Prozesse keine Randdetails, sondern die Grundlage verlässlicher Infrastruktur sind.

Für viele Zuhörer dürfte gerade diese Mischung beeindruckend gewesen sein: hohe fachliche Dichte, aber gleichzeitig eine Darstellung, die Nicht-Ingenieure mitnimmt. Das ist kein Selbstläufer. Es braucht dafür Routine, Übersicht und die Bereitschaft, Wissen nicht nur zu besitzen, sondern zu teilen. Genau darin lag die Qualität dieses Abends.

Staunen, Beeindruckung und echte Gesprächsdynamik

Die Wirkung eines guten Vortrags zeigt sich oft nicht während der Präsentation, sondern in den Gesichtern danach. In den Gesprächen. In den Rückfragen. In der Art, wie ein Thema noch beim Ausklang des Abends weiterlebt. Genau das ließ sich bei diesem Vortrag beobachten. Die Zuhörer wirkten nicht nur informiert, sondern sichtbar beeindruckt.

Das hatte mehrere Gründe. Zum einen ist die Maschine selbst spektakulär. Ein komplexer, mehrstufig arbeitender Maschinenzug, der alte Materialien aufnimmt, recycelt und gleichzeitig neue Schichten einbaut, besitzt eine Wucht, die fasziniert. Zum anderen lag die Stärke des Abends darin, dass aus dieser technischen Größe kein unnahbares Expertenthema wurde. Der Vortrag holte die Gäste genau an dem Punkt ab, an dem echte Neugier beginnt: Wie funktioniert das eigentlich? Warum ist das relevant? Und was bedeutet das für den Bahnverkehr von morgen?

So entstand ein Abend, der Wissen und Emotion sehr sauber verbunden hat. Man konnte staunen, ohne nur zu staunen. Man konnte lernen, ohne belehrt zu werden. Und man konnte am Ende mit dem Gefühl nach Hause gehen, einen wirklich besonderen Einblick bekommen zu haben. Genau solche Abende prägen die Erinnerung an einen Club.

Was dieser Vortrag über den Lions Club Düsseldorf Barbarossa erzählt

Für Außenstehende ist ein Club oft zuerst eine formale Struktur. Termine, Personen, Funktionen. Für Mitglieder ist ein Club dann attraktiv, wenn daraus echte Qualität entsteht: inspirierende Begegnungen, kluge Köpfe, relevante Themen und ein Austausch, der bereichert. Der Vortrag über Katharina die Große war dafür ein Lehrstück.

Der Lions Club Düsseldorf Barbarossa zeigt mit solchen Veranstaltungen, dass Clubleben nicht beliebig sein muss. Hier geht es nicht um reine Geselligkeit. Hier geht es um Niveau, Neugier und die Bereitschaft, immer wieder neue Perspektiven zu eröffnen. Genau darin liegt auch ein starkes Argument für Menschen, die nach einer passenden Gemeinschaft suchen. Wer beruflich, gesellschaftlich oder persönlich etwas bewegen will, findet hier keine leere Hülle, sondern einen Ort des Austauschs mit Anspruch.

Gerade für potenzielle neue Mitglieder ist das wichtig. Ein Club wird interessant, wenn er Erlebnisse schafft, über die man sprechen möchte. Wenn man Freunde oder Kolleginnen und Kollegen nicht mit Pflichtveranstaltungen lockt, sondern mit echter inhaltlicher Qualität. Ein Abend über eine Gleisbaumaschine klingt auf den ersten Blick vielleicht speziell. Nach diesem Vortrag wurde daraus aber ein Thema mit Sogkraft. Und genau das ist der Punkt: Gute Clubs machen aus Spezialthemen starke Abende.

Der Lions Club als Ort für Wissen, Wirkung und Verbindung

Wer den Lions Club Düsseldorf Barbarossa kennenlernt, soll nicht nur ein Netzwerk sehen, sondern eine lebendige Kultur des Miteinanders. Vorträge wie dieser leisten dazu einen wichtigen Beitrag. Sie verbinden Fachlichkeit mit Gemeinschaft. Sie schaffen Anschlussgespräche. Sie zeigen, dass Begeisterung nicht immer laut sein muss, sondern oft gerade dann entsteht, wenn Substanz auf kluge Vermittlung trifft.

Für die Außenwirkung des Clubs ist das Gold wert. Denn manchmal werden zwar die Überschriften, Absätze und Zeilen gelesen, aber das Wahre dahinter gar nicht erkannt. Menschen lesen Haltung. Beides muss zusammenpassen. Der Vortrag über Katharina die Große, die RPM-RS-900 und von Frank Herzbruch tut genau das: Er besetzt ein relevantes und unbekanntes Thema, erzählt aber zugleich eine glaubwürdige Geschichte über die Qualität des Clublebens.

Das ist gerade in der modernen Welt ein entscheidender Faktor: der Mensch als Wirkung für das Miteinander. Wer heute online nach Themen, Veranstaltungen oder Netzwerken sucht, will nicht nur Informationen. Er will einen Eindruck davon bekommen, wofür eine Gemeinschaft steht. Solche Beiträge liefern diesen Eindruck. Sie zeigen Kompetenz. Sie zeigen Offenheit. Und sie zeigen, dass hier Menschen zusammenkommen, die voneinander lernen wollen.

Quellenverzeichnisse:

Interne Grundlage: Zusammenfassung des Vortrags „Katharina die Große“ von Frank Herzbruch.

• Wikipedia zur historischen Namensgeberin: Katharina II. / Katharina die Große

• Herstellerseite: Plasser & Theurer - RPM-RS-900

• Maschinenseite im Einsatzkontext: SPITZKE - RPM-RS-900

• Hintergrund zur Netzerneuerung: DB InfraGO - Hochleistungsnetz

Fotos: von WA.DE (Copyright FUNKE)

„Katharina die Große“ ist der Eigenname der RPM-RS-900, einer hochspezialisierten Gleisbaumaschine für Planumssanierung, Bettungsreinigung und Schotterrecycling. Sie wird eingesetzt, um den Unterbau und das Schotterbett von Gleisen in einem gebündelten Prozess zu erneuern und dadurch Bauzeiten sowie Sperrzeiten deutlich zu verkürzen.

Die RPM-RS-900 bündelt mehrere Arbeitsschritte in einem Maschinenzug: Material ausheben, Schotter aufbereiten, neues Material einbauen und die Tragschicht verdichten. Das macht sie für den modernen Gleisbau so wertvoll, weil sie Effizienz, Qualität und Nachhaltigkeit miteinander verbindet.

Im Vergleich zu klassischen, stärker abschnittsweisen Verfahren ermöglicht Katharina die Große einen kontinuierlichen Bauablauf. Das reduziert Logistikaufwand, spart Sperrzeiten, verbessert den Materialkreislauf und schafft eine hohe Einbauqualität. Gerade bei großen Korridorsanierungen ist das ein entscheidender Vorteil.

Frank Herzbruch war der Referent des Abends und übersetzte ein hoch technisches Thema in eine verständliche, lebendige Geschichte. Durch seine langjährige Praxis im Umfeld von Gleisbauprojekten konnte er die Funktionsweise der Maschine, die Bedeutung des Untergrunds und die Logik moderner Bahnsanierung anschaulich vermitteln.

Der Vortrag zeigt, wofür der Lions Club Düsseldorf Barbarossa steht: relevante Themen, starke Referenten und Abende mit echtem Erkenntnisgewinn. Genau solche Veranstaltungen machen das Clubleben attraktiv, stärken die Bindung bestehender Mitglieder und wirken nach außen als glaubwürdiger Impuls für neue Interessenten.

Riesenrad und Weckmänner: Rheinische Post berichtet über das Engagement des Lions Club Düsseldorf Barbarossa

Riesenrad und Weckmänner: Rheinische Post berichtet über das Engagement des Lions Club Düsseldorf Barbarossa

Wenn die Rheinische Post über lokales Engagement berichtet, dann geht es um Menschen, Initiativen und Aktionen, die das gesellschaftliche Miteinander stärken. Genau darum ging es in einem aktuellen Printartikel, in dem unter anderem zwei Herzensprojekte des Lions Club Düsseldorf Barbarossa im Fokus standen:

Riesenrad Aktion: Kinder im Mittelpunkt des Engagements

Unter der Überschrift lokaler Hilfsbereitschaft berichtet die Rheinische Post über eine besondere Aktion des Lions Club Düsseldorf Barbarossa:
Mehr als 150 Schülerinnen und Schüler sowie Kinder wurden zu einer Fahrt mit dem Riesenrad auf dem Düsseldorfer Burgplatz eingeladen.

Der Hintergrund ist ebenso einfach wie wirkungsvoll:
Nicht alle Kinder können sich eine solche Fahrt leisten. Der Lions Club sprang ein und ermöglichte diese Erfahrung ganz bewusst jenen, für die solche Momente keine Selbstverständlichkeit sind.

Besonders hervorgehoben wird dabei:

  • die Grundschule Flurstraße mit ihrer kulturellen Vielfalt
  • Kinder aus verschiedenen Nationen und Kulturkreisen
  • Familien, die vom Ambulanten Kinderhospizdienst betreut werden

Das Riesenrad wird damit nicht nur zum Wahrzeichen in der Innenstadt, sondern zum Symbol für Teilhabe, Gemeinschaft und gelebte Solidarität.

Weckmänner Aktion: St. Martin im ganzen Stadtgebiet

Neben dem Riesenrad widmet sich die Rheinische Post auch einer zweiten, traditionsreichen Aktion des Clubs: der Weckmänner-Aktion zu St. Martin.

Laut Bericht hat der Lions Club Düsseldorf Barbarossa:

  • mehr als 2.000 Weckmänner
  • an neun Düsseldorfer Förderschulen
  • im gesamten Stadtgebiet verteilt

Ein Detail, das den Charakter der Aktion unterstreicht:
Die Weckmänner wurden von einem Clubmitglied persönlich aus Sprockhövel abgeholt und jeder einzelne sorgfältig eingetütet, bevor die Verteilung erfolgte.

Gerade diese kleinen organisatorischen Details machen sichtbar, was hinter solchen Aktionen steckt:
Zeit, persönlicher Einsatz und der Anspruch, Dinge ordentlich und respektvoll umzusetzen.

Wörtlich heißt es in dem Artikel der Rheinischen Post zu den Activities des Lions Club Düsseldorf Barbarossa:

Riesenrad:
Der Lions Club Düsseldorf Barbarossa hat sich gleich mehrfach für Kinder eingesetzt. Er hat 150 Schüler und Kinder ins Riesenrad eingeladen, das sich gerade auf dem Düsseldorfer Burgplatz dreht. Da sich nicht alle Kinder die Fahrt leisten können, sprang der Lions Club ein. Er hat die Grundschule Flurstraße mit vielen Schülerinnen und Schülern aus verschiedenen Nationen und Kulturkreisen sowie Familien, die vom Ambulanten Kinderhospizdienst betreut werden, zu einer Fahrt eingeladen.

Zu St. Martin hat der Club zudem mehr als 2000 Weckmänner an neun Düsseldorfer Förderschulen verteilt. Diese hatte ein Mitglied des Clubs extra aus Sprockhövel abgeholt, und jeder der Stutenkerle wurde anschließend einzeln eingetütet. Anschließend wurden die Weckmänner über das gesamte Stadtgebiet verteilt.

Warum die Berichterstattung der Rheinischen Post wichtig ist

Dass die Rheinische Post sowohl über die Riesenrad-Aktion als auch über die Weckmänner-Aktion berichtet, ist mehr als eine Randnotiz.
Lokale Pressearbeit sorgt dafür, dass:

  • ehrenamtliches Engagement sichtbar wird
  • soziale Initiativen wahrgenommen und wertgeschätzt werden
  • andere Menschen und Organisationen inspiriert werden, selbst aktiv zu werden

Der Lions Club Düsseldorf steht dabei exemplarisch für bürgerschaftliches Engagement, das nicht laut sein muss – aber nachhaltig wirkt.

Weiterführende Links und Einordnung

Fazit

Der Bericht der Rheinischen Post zeigt eindrucksvoll, wie konkrete Hilfe aussieht – sei es durch eine Fahrt im Riesenrad oder durch tausende Weckmänner, die Kindern ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Der Lions Club Düsseldorf Barbarossa setzt damit ein klares Zeichen:
We serve – sichtbar, wirksam und mitten in unserer Stadt.

WENN SICH ALLES UM GLÜCKLICHE KINDER DREHT. LIONS LADEN ZUM WEIHNACHTLICHEN RIESENRAD EIN

WENN SICH ALLES UM GLÜCKLICHE KINDER DREHT. LIONS LADEN ZUM WEIHNACHTLICHEN RIESENRAD EIN

Fast schien es so, als würden die Gondeln des Riesenrades am Düsseldorfer Burgplatz ein wenig fröhlicher in den bedeckten Winterhimmel steigen. Kein Wunder, waren am Morgen des 18.11.doch gut 220 Schülerinnen und Schüler der Grundschule Flurstraße in Flingern unter den schon zahlreichen Besuchern. Sie waren eingeladen - vom Lions Club Düsseldorf Barbarossa zu einer Fahrt auf dem Riesenrad, ein guter Querschnitt dieser Gemeinschafts-Grundschule mit ihren Lehrerinnen und Lehrern. Diese Schule berichtet auf ihrer Website mit einigem Stolz, dass gerade bei ihr viele verschiedene Nationen und Kulturen zusammentreffen - und nicht gerade für wenige der Schülerinnen und Schüler eine solche Fahrt finanziell oft nicht möglich sei.

Unsere Mitglieder helfen auch bei Wind und Wetter und bereiten Kindern unvergessliche Erlebnisse
Unsere Mitglieder helfen auch bei Wind und Wetter und bereiten Kindern unvergessliche Erlebnisse

EINE TYPISCHE AUFGABE FÜR DIE LIONS

Das internationale Motto aller Lions Clubs weltweit heißt „we serve“ - und der Lions Club Düsseldorf Barbarossa fügt in seiner Satzung hinzu, dass man insbesondere Düsseldorfer Kindern und Jugendlichen helfe, in vielerlei Beziehung. Freie Fahrten auf dem Weihnachts-Riesenrad sind dabei nur eine der Aktionen des Clubs, die sich auch jährlich wiederholt und gerade in der Advents-Zeit besonders beliebt ist.

MIT DEN LIONS AM RIESENRAD - UND DAS GLEICH ZWEIMAL.

Zunächst war, wie erwähnt, die Schule Flurstraße zu Gast, am 18.11. In mehreren Klassengruppen kamen die Kinder auf dem Burgplatz an, mit ihren Lehrerinnen und Lehrern und mit viel Vorfreude und aufgeregter Erwartung. Ein schönes buntes Bild versammelte sich hier auf dem Burgplatz und die Helfer vom Lions Club hatten gut zu tun, nach und nach alle mit ihren Freikarten zu versorgen. Auch der Governor des Districts, Ulrich Gerber, war dabei, ein schönes Zeichen innerhalb der Club-Gemeinschaft.

Der Govenor des Districts Rheinland im Gespräch
Der Govenor des Districts Rheinland im Gespräch

Und so setzte sich dies an diesem Vormittag fort, die eine Klasse kam gerade an, die andere Klasse kam bereits runter vom Riesenrad und einige wären sicher direkt nochmal gefahren - immerhin stieg die Gondel auf 55 Meter, mit einem wahrlich aufregenden Blick über die Stadt und den Rhein. Es war kalt an diesem Morgen, aber trocken und irgend-wann wurde der Himmel sogar ein wenig blau, was das Erlebnis noch ein wenig schöner machte.

EINE DANKSAGUNG, DIE NOCH VIEL MEHR SAGT

Alle Kinder sagten Danke nach der Fahrt, einige sogar ein wenig einstudiert im Chor.Besonders haben sich die Lions-Mitglieder aber über eine Mail gefreut, die wenig später von der Schulleitung kam und das ganze Erlebnis so einmalig zusammenfasst, dass wir hier den Original-Wortlaut zitieren möchten:

„Liebe Frau Herzbruch,

Im Namen der gesamten Schulgemeinschaft der GGS Flurstraße möchte ich mich ganz herzlich bei Ihnen für Ihre großzügige Unterstützung unserer Aktion am Riesenrad am vergangenen Dienstag bedanken. Dank Ihres Engagements konnten wir den Kindern einen ganz besonderen Nachmittag schenken - ein Erlebnis, das für viele von ihnen über ihren gewohnten Tagesablauf hinausging und sonst nicht möglich gewesen wäre.

Die strahlenden Gesichter, die Begeisterung und die Freude, die wir beobachten durften, haben uns tief beeindruckt. Ihre Hilfe hat nicht nur Freude bereitet, sondern auch wertvolle Erinnerungen geschaffen und gezeigt, wie wichtig solch gemeinsames Erleben ist - insbesondere für Kinder mit begrenzten Möglichkeiten.

Wir freuen uns sehr auf mögliche weitere gemeinsame

Aktionen und darauf, auch zukünftig Projekte mit Wirkung

für Kinder und Familien zu gestalten.“

Riesenrad Activity des Lions Club Düsseldorf Barbarossa am Burglatz.
Riesenrad Activity des Lions Club Düsseldorf Barbarossa am Burglatz.

Dem können und wollen wir nichts hinzufügen, es ist ein wunderschönes und wertvolles Dankeschöns - aber damit nicht genug, dieses Erlebnis am Riesenrad für die Gesamtschule Flurstraße hatte noch eine Fortsetzung: der späte Nachmittag an gleicher Stelle für die Familien des AKHD, des Ambulanten Kinderhospizdienstes Düsseldorf ein paar Tage später, am 27.11.

IN WEIHNACHTLICHER DÄMMERUNG: RIESENRAD-BESUCH FÜR BETROFFENE FAMILIEN

An diesem späten Nachmittag nieselte es leicht und es war ebenfalls kalt oder „usselig“, wie man hier im Rheinland sagt. Um so größer der Kontrast zu den eingeladenen Familien, die ebenfalls wie die Schulkinder ein paar Tage vorher viel Freude, viel Erwartung und auch Wärme ausstrahlten. Es handelt sich hier um besonders betroffene Familien - sie pflegen ein eigenes Kind mit einer lebensverkürzenden Krankheit. Das AKHD hilft hier mit seiner Betreuung und diese Hilfe ist durch viel Erfahrung und Kenntnis der Probleme auch wirksam und nachhaltig.

Kinder vor dem großen Riesenrad am Burgplatz Düsseldorf - eine Activity des Lions Club Düsseldorf Barbarossa
Kinder vor dem großen Riesenrad am Burgplatz Düsseldorf - eine Activity des Lions Club Düsseldorf Barbarossa

Gerade für die betroffenen Kinder und ihre gesunden Geschwister war das Riesenrad-Erlebnis etwas ganz Besonderes. Man sah viel Staunen, viele offene Münder vor lauter Begeisterung - und die Mitarbeiter des Riesenrades halfen auch, ein Kind im Rollstuhl in eine Kabine zu bringen. Welch ein Erlebnis.

Es gab zudem viele Gespräche unter allen Beteiligten, also den Lions, den Familien und nicht zuletzt den Ehrenämtlern des AKHD. Es gab das eine oder andere warme Getränk oder auch eine knackige Wurst. Ein schönes Stück Normalität. Und eine AKHD-Mitarbeiterin meinte wörtlich:

„So viel Dankbarkeit aus glänzenden Augen, ich glaube, alle Beteiligten waren ein bisschen verzaubert.“

MEHR KANN MAN KAUM ERREICHEN

Wenn Familien, Kinder und Helfer von einem „schönen Stück Normalität“ reden, dann ist dies genau das, was der Lions Club Düsseldorf Barbarossa mit seinen Aktivitäten für Kinder und Jugendliche erreichen möchte. Und worauf die Mitglieder stolz sind. Dieses Gefühl kann sich nur einer Gemeinschaft entwickeln, in einem Club, eben in diesem Lions Club. Und wer Interesse und Lust hat, hier vielleicht mitzumachen, der kontaktiere uns einfach. Engagierte Menschen sind willkommen.