„Unser Wein“: Wie ein Riesling von der Mosel dem Lions Club Düsseldorf Barbarossa Zehntausende Euro für schwerkranke Kinder einbringt

von Helmut Bienfuss | Juli 14, 2026 | Activities

Helmut Bienfuss

Helmut Bienfuss

Zwei Männer, ein großer Bilderrahmen, eine Fahrt nach Solingen. Was nach einem gewöhnlichen Geschäftstermin klingt, ist in Wahrheit das jüngste Kapitel einer der schönsten Erfolgsgeschichten, die der Lions Club Düsseldorf Barbarossa in den vergangenen Jahren geschrieben hat. Denn in diesem Rahmen stecken keine Urkunden und keine Werbeplakate – sondern Originalzeichnungen von Kindern. Von Kindern, deren Geschwister an einer unheilbaren Krankheit leiden. Ihre Bilder schmücken die Etiketten unserer eigenen Wein-Edition „Unser Wein". Und genau diese Edition hat sich in nur zwei Jahren zu einer Spendenaktion entwickelt, die weit über Düsseldorf hinaus Wirkung zeigt. Dies ist die ganze Geschichte – vom ersten Gespräch an der Mosel bis zum Dankeschön an unseren größten Abnehmer.

Die Idee: Ein Wein mit integrierter Spende

Am Anfang stand eine ebenso einfache wie kluge Überlegung: Menschen kaufen gern guten Wein. Menschen verschenken gern guten Wein. Warum also nicht einen Wein anbieten, bei dem jede Flasche automatisch Gutes tut? Ein Wein, in dessen Preis bereits eine großzügige Spende steckt – ein Charity-Wein im besten Sinne, der nicht nach Mitleid schmeckt, sondern nach Schiefer, Sonne und Sorgfalt.

Diese Idee wurde im Lions Club Düsseldorf Barbarossa nicht in einem Ausschuss zerredet, sondern angepackt. So entstand „Unser Wein": eine eigene Wein-Edition, deren Erlöse vor allem einer Institution zugutekommen, die uns seit vielen Jahren am Herzen liegt – dem Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Düsseldorf, kurz AKHD.

Ein Riesling aus dem Mehringer Blattenberg

Dass aus einer guten Idee ein wirklich guter Wein wurde, verdanken wir unserem Clubmitglied Horst Welter. Er stammt aus einer Winzerfamilie an der mittleren Mosel, kennt die Region, die Lagen und die Menschen – und kann auf manche alte Freundschaft bauen. Über seine Kontakte entstand die Verbindung zum Weingut & Brennerei Johannes und Anne Löwen im Moselort Mehring an der Römischen Weinstraße, unweit von Trier.

Die Winzerfamilie Löwen – Johannes, Anne und Sohn Jakob – bewirtschaftet ihre Weinberge in den Mehringer Lagen Blattenberg, Goldkupp und Zellerberg, größtenteils auf Schieferverwitterungsböden. Für unsere Edition empfahl die Familie eine Riesling Spätlese aus dem Mehringer Blattenberg. Nach einer gemeinsamen Verkostung im Club, bei der auch andere Weine im Vergleich standen, war die Entscheidung eindeutig: Dieser Riesling hat Charakter. Er steht mineralisch und elegant im Glas, zeigt einen dezenten Duft und trägt die Handschrift seiner Lage. Man schmeckt die Pflege, die Geduld und die Sorgfalt, mit der er entstanden ist. Er begleitet helles Fleisch ebenso souverän wie Meeresfrüchte und asiatische Küche – ein Wein, den man gern öffnet und noch lieber verschenkt.

Etiketten, die Geschichten erzählen

Das eigentliche Herzstück unserer Edition ist jedoch nicht der Inhalt der Flasche, sondern ihr Äußeres. Die Etiketten von „Unser Wein" stammen nicht aus einer Grafikagentur. Sie wurden von Kindern gestaltet – von den Geschwistern betroffener Kinder, die der AKHD Düsseldorf begleitet. Familien also, die das schwere Schicksal tragen, ein Kind mit einer lebensverkürzenden Erkrankung zu haben; einer Krankheit, die in den allermeisten Fällen zu einem frühen Tod führt.

Diese Kinderzeichnungen machen jede Flasche zu einem Unikat mit Botschaft. Sie geben dem Wein ein unverwechselbares Erscheinungsbild – und sie erinnern jeden, der die Flasche in der Hand hält, daran, worum es bei dieser Aktion wirklich geht. Nicht wenige Genießer sammeln die Flaschen inzwischen. Genau diese Verbindung aus Genuss, Gestaltung und gutem Zweck ist es, die „Unser Wein" von jeder gewöhnlichen Benefizaktion unterscheidet.

Wer eine dieser Flaschen verschenkt, verschenkt deshalb immer zwei Dinge auf einmal: einen ausgezeichneten Moselriesling – und eine Geschichte, die im Gedächtnis bleibt. Kaum ein Gastgeschenk öffnet so zuverlässig ein Gespräch. Und kaum ein Gespräch endet, ohne dass der Beschenkte fragt, wo es diesen Wein zu kaufen gibt. Genau so funktioniert diese Aktion: Flasche für Flasche, Gespräch für Gespräch, Empfehlung für Empfehlung.

Für wen wir das tun: Der AKHD Düsseldorf

Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Düsseldorf begleitet Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit einer lebensverkürzenden oder lebensbedrohlichen Erkrankung – und mit ihnen ihre Eltern und Geschwister. Die Begleitung beginnt ab der Diagnose und endet nicht mit dem Tod: Der Dienst steht den Familien auch in der Zeit der Trauer zur Seite. Geschulte ehrenamtliche Begleiterinnen und Begleiter schenken den Familien Zeit, entlasten den Alltag und sind Ansprechpartner in Momenten, in denen Worte schwerfallen. Für die Familien ist dieses Angebot kostenfrei.

Zwischen dem AKHD und dem Lions Club Düsseldorf Barbarossa besteht seit vielen Jahren eine enge, fast persönliche Verbindung, geprägt von gemeinsamer Arbeit und gegenseitigem Vertrauen. Die Unterstützung dieser Familien gehört zu den wichtigsten Hilfeleistungen unseres Clubs – und sie steht beispielhaft für das, was uns als Serviceclub in Düsseldorf antreibt: Kindern in prekären Lebenssituationen konkret, verlässlich und mit langem Atem zu helfen. Ganz im Sinne des internationalen Lions-Mottos „We serve".

Das erste Jahr: 1.300 Flaschen und ein Scheck über 10.000 Euro

Wie gut die Idee funktioniert, zeigte sich schneller, als selbst Optimisten im Club erwartet hatten. Das Prinzip ist denkbar einfach: Jedes Clubmitglied kauft einige Flaschen – oder auch einige mehr – und verkauft sie weiter: an Freunde, Nachbarn, Geschäftspartner, Firmen oder Institutionen. Im Preis steckt bereits eine großzügige Spende, zu der auch das Weingut selbst beiträgt. So wird aus jedem einzelnen Mitglied ein Botschafter der Aktion – und aus jeder Flasche ein kleiner Baustein der Spendensumme.

Manche Mitglieder brachten es dabei zu wahrer Meisterschaft: Beate und Frank Herzbruch, beide ehemalige Präsidenten unseres Clubs, motivierten einen Abnehmer zu einer Bestellung von sage und schreibe 700 Flaschen auf einen Schlag. Auch die Großbäckerei Borggräfe gehörte zu den größten Unterstützern der ersten Stunde. Insgesamt wechselten im ersten Jahr mehr als 1.300 Flaschen den Besitzer.

Das Ergebnis konnte sich sehen lassen – im wahrsten Sinne des Wortes: Am 30. Januar 2025 übergaben unsere Mitglieder Horst Welter, Björn Voigt und Helmut Bienfuss im Nord Carree in Düsseldorf einen symbolischen Scheck über 10.000 Euro an Angelika Lenker und Corinna Walker vom AKHD. Zehntausend Euro – erwirtschaftet nicht durch eine einzelne Großspende, sondern durch viele Gespräche, viele Empfehlungen und viele einzelne Flaschen. Die ganze Geschichte des ersten Jahres haben wir hier festgehalten: Unser Wein – die Story dahinter.

Ein Besuch bei den Winzern an der Mosel

Bei so viel gemeinsamem Erfolg war es fast folgerichtig, dass unsere jährliche Clubreise im Mai 2025 an die Mosel führte. Der Club besuchte die Winzerfamilie Löwen in Mehring, ließ sich Weinberge und Keller zeigen und verkostete – natürlich – auch „unsere" Abfüllung direkt an ihrem Entstehungsort. Wer nachlesen möchte, wie aus einer Spendenaktion eine Freundschaft zwischen einem Düsseldorfer Serviceclub und einer Mosel-Winzerfamilie wurde, findet den Reisebericht hier: Clubreise an die Mosel.

Das zweite Jahr: Ein Großabnehmer mit Herz

Eine gute Aktion wiederholt man nicht einfach – man entwickelt sie weiter. Für die zweite Auflage von „Unser Wein" wählte der Club erneut gemeinsam mit der Winzerfamilie Löwen einen charaktervollen Riesling aus, und erneut gestalteten Kinder die Etiketten auf ihre ganz eigene, unverwechselbare Art. Und wieder fanden sich Unterstützer, die weit mehr taten, als nur eine Flasche zu kaufen.

Einer sticht dabei besonders heraus: die EMO-TRANS GmbH, ein international tätiges Logistikunternehmen mit Sitz in Solingen. Geschäftsführer Thorsten Peters hatte eine Idee, die wir nur als vorbildlich bezeichnen können: Er erwarb direkt eine größere Menge unseres Rieslings, um die Flaschen bei den unterschiedlichsten geschäftlichen Anlässen einzusetzen. Ein Gastgeschenk mit exklusivem Etikett, eine Aufmerksamkeit für Kunden und Partner – und mit jeder einzelnen Flasche eine Spende für schwerkranke Kinder und ihre Familien. Was gibt es Besseres auf diesem Gebiet als eine gute Flasche Wein, die eine echte Geschichte erzählt?

Ein Dankeschön mit bleibendem Wert

Solches Engagement verdient mehr als einen Handschlag. Und so machten sich Josef Nagel – frisch gebackener Präsident unseres Clubs und als Clubmaster schon deutlich länger im Amt – und Horst Welter am [DATUM-BESUCH-SOLINGEN] auf den Weg nach Solingen. Im Gepäck: ein großer Rahmen. Darin: die Originale der Kinderzeichnungen, mit denen die Etiketten unserer Wein-Edition gestaltet wurden. Entworfen und zu Papier gebracht von den Geschwistern betroffener Kinder – Zeichnungen also, die man nicht kaufen kann und die es kein zweites Mal gibt.

Josef Nagel und Horst Welter überreichten Thorsten Peters und seiner Mitarbeiterin die schön gerahmten Originale als Dank für die große Abnahme. Der Rahmen wird ganz sicher einen ausgewählten Platz im Unternehmen finden – und dort vielleicht sogar weiter für den Wein und seine Botschaft werben. Ein Dankeschön, das bleibt. So wie die Wirkung der Spende selbst.

Warum solche Aktionen nur in einer starken Gemeinschaft gelingen

Man kann Geld überweisen. Man kann auch einfach eine Spendenquittung abheften. Aber man kann eben auch etwas erschaffen: einen Wein aussuchen, der Menschen begeistert. Kinder einladen, Etiketten zu gestalten, die unter die Haut gehen. Ein Netzwerk aktivieren, das 1.300 Flaschen bewegt. Eine Winzerfamilie an der Mosel als Verbündete gewinnen. Und einem Unternehmen in Solingen mit gerahmten Originalzeichnungen danken, statt mit einer Standard-Urkunde.

Genau das ist es, was das Clubleben im Lions Club Düsseldorf Barbarossa ausmacht – und was ehrlicherweise auch ein Privileg ist: An solchen Aktionen kann man nicht einfach teilnehmen. Man muss Teil dieser Gemeinschaft sein. Wer einmal erlebt hat, wie aus einer Idee am Clubabend eine Aktion mit fünfstelligem Spendenergebnis wird; wer die strahlenden Gesichter bei einer Scheckübergabe gesehen hat und weiß, welchen Unterschied dieses Geld im Alltag betroffener Familien macht – der versteht, warum unsere Mitglieder von diesen Momenten mit spürbarer Dankbarkeit erzählen. Es ist das gute Gefühl, mit eigener Initiative, eigener Kreativität und den eigenen Kontakten etwas bewegt zu haben, das größer ist als man selbst.

Dazu gehören auch die vielen anderen Facetten unseres Clublebens: Vorträge hochkarätiger Referenten, gemeinsame Reisen wie die an die Mosel, exklusive Führungen und Begegnungen, die es so nur im Kreis der Lions gibt. Treffen, Helfen, Lernen – diese drei Worte beschreiben ziemlich genau, was Mitgliedschaft bei uns bedeutet.

Wie es weitergeht – und wie Sie Teil davon werden können

Der Club hat das klare Ziel, „Unser Wein" zu einer Serie zu machen, die man bereits erwartet und die immer wieder neue Akzente setzt. Vielleicht mit einer anderen Rebsorte, vielleicht irgendwann mit einem anderen Weingut – Hauptsache, der Wein ist gut und hat Eigenschaften, über die man ins Gespräch kommt. Sicher ist: Auch künftig werden Kinder die Etiketten gestalten. Und auch künftig fließt der Erlös dorthin, wo er dringend gebraucht wird.

Denn eines hat diese Aktion allen Beteiligten gezeigt: Helfen muss sich nicht nach Verzicht anfühlen. Es kann nach einem gemeinsamen Abend mit einem guten Glas Riesling schmecken, nach einer Reise an die Mosel, nach dem Stolz, wenn ein Unternehmer wie Thorsten Peters die eigene Idee aufgreift und weiterträgt. Wohltätigkeit, die verbindet statt zu verpflichten – das ist der eigentliche Jahrgang, den wir mit „Unser Wein" abgefüllt haben.

Sie möchten den Wein probieren, verschenken oder – wie EMO-Trans – für Ihr Unternehmen einsetzen? Sprechen Sie uns an. Sie möchten mehr: sich aktiv einbringen, eigene Ideen verwirklichen und Teil einer Gemeinschaft werden, die in Düsseldorf seit Jahrzehnten Verantwortung übernimmt? Dann lernen Sie uns kennen. Der Lions Club Düsseldorf Barbarossa freut sich über Menschen, die nicht nur zuschauen wollen. Denn die nächste gute Idee wartet schon – und die nächste Flasche „Unser Wein" auch.

Fortsetzung folgt. Mit guten Weinen.

Häufige Fragen zum Schlossturm, zum SchifffahrtMuseum und zum Lions Club Düsseldorf Barbarossa

Was ist der Schlossturm in Düsseldorf?

Der Schlossturm am Burgplatz ist der einzige oberirdisch erhaltene Teil des ehemaligen Düsseldorfer Residenzschlosses und eines der Wahrzeichen der Landeshauptstadt. Seine Ursprünge reichen bis in das Mittelalter zurück: Nach der Stadterhebung 1288 sicherten die bergischen Landesherren hier ihren Zugang zum Rhein, urkundlich erwähnt wird die Burg im Jahr 1386. Im 16. Jahrhundert bauten die Herzöge von Jülich-Kleve-Berg die Anlage zur Hauptresidenz aus; in dieser Zeit entstand der runde Eckturm. Nach dem Schlossbrand von 1872 wurde die übrige Anlage abgetragen. Der Turm blieb stehen.<

Welches Museum befindet sich im Schlossturm Düsseldorf?

Im Schlossturm ist seit Januar 1984 das SchifffahrtMuseum Düsseldorf untergebracht. Es zeigt eine der ältesten Sammlungen zur Geschichte der Rheinschifffahrt in Deutschland. Die Sammlung selbst geht auf eine Initiative des damaligen Hafendirektors Heinrich Etterich Ende der 1920er Jahre zurück. Seit der Neukonzeption im Jahr 2015 präsentiert sich die Ausstellung unter dem Motto "Den Rhein erleben" auf sieben Etagen und rund 360 Quadratmetern, vom historischen Gewölbekeller bis zum Aussichtsgeschoss.

Was kann man im SchifffahrtMuseum Düsseldorf sehen?

Die Dauerausstellung behandelt den Naturraum und das Wirtschaftssystem Rhein, die Schiffbaugeschichte vom Einbaum bis zum Dampfschlepper, die Entwicklung der Düsseldorfer Häfen sowie Handel und Reisen auf dem Fluss. Historische Schiffsmodelle ziehen sich als roter Faden durch das Haus, ergänzt um interaktive Erlebnisstationen, Filme und Archivmaterial. Im obersten Geschoss, der sogenannten Laterne, befindet sich ein Café mit Rundblick auf Rhein, Altstadt und Rheinuferpromenade.

Kann man eine individuelle Führung im SchifffahrtMuseum buchen?

Ja. Neben den öffentlichen Sonntagsführungen bietet das SchifffahrtMuseum Führungen und Veranstaltungen nach Absprache und Voranmeldung an. Der Lions Club Düsseldorf Barbarossa nutzte genau dieses Angebot für seinen Clubabend im August 2026 und wurde dabei vom Museumsleiter Dr. Markus Todoric persönlich durch das Haus geführt. Aktuelle Informationen zu Konditionen, Öffnungszeiten und Anmeldung finden sich auf der offiziellen Museumsseite.

Warum war der Rhein im August 2026 so niedrig?

Ursache war eine über Wochen anhaltende Trockenheit mit hohen Temperaturen und ausbleibenden Niederschlägen. Der Pegel Düsseldorf erreichte im August 2026 mehrfach neue historische Tiefstwerte und rutschte erstmals seit Beginn der Messungen sogar unter den Pegelnullpunkt. Wichtig zur Einordnung: Der Pegelstand gibt die Wasserhöhe relativ zu einem festgelegten Nullpunkt am Ufer an und nicht die tatsächliche Tiefe der Fahrrinne. Für die Binnenschifffahrt bedeutete das Niedrigwasser dennoch erhebliche Einschränkungen, da Frachtschiffe nur mit deutlich reduzierter Ladung fahren konnten.

Was ist das Stapelrecht, von dem im Zusammenhang mit Köln die Rede ist?

Das Stapelrecht verpflichtete durchfahrende Schiffe, in einer Stadt anzulegen und ihre Waren dort für eine bestimmte Zeit zum Verkauf anzubieten. Köln erhielt dieses Recht im Jahr 1259. Der Weitertransport durfte anschließend nur durch Kölner Fuhrleute und Schiffer erfolgen. Für die Stadt war das eine außerordentlich einträgliche Regelung, für die Schifffahrt ein erheblicher Kostenfaktor. Zusammen mit den zahlreichen Zollstationen der Landesherren am Rhein prägte das Stapelrecht den Handel auf dem Fluss über Jahrhunderte.

Was bedeutet Treideln?

Als Treideln bezeichnet man das Ziehen von Schiffen flussaufwärts vom Ufer aus, in der Regel durch kräftige Pferdegespanne. Weil die Strömung eine Fahrt stromauf aus eigener Kraft praktisch unmöglich machte, war das Treideln bis zur Einführung der Dampfschifffahrt die entscheidende Technik am Rhein. Es erforderte spezialisierte Fachkräfte, instand gehaltene Uferpfade und ein Netz von Versorgungsstationen. Ein Teil der erhobenen Zölle diente ursprünglich genau dieser Instandhaltung.

Was macht der Lions Club Düsseldorf Barbarossa?

Der Lions Club Düsseldorf Barbarossa ist ein gemeinnütziger Serviceclub in Düsseldorf. Unter dem Motto "Treffen, Helfen, Lernen" setzt er sich mit seinen Activities vor allem für Kinder in prekären Lebenssituationen ein. Ergänzend organisiert der Club für seine Mitglieder Vorträge, Reisen und besondere Erlebnisse wie die individuelle Führung im Schlossturm. Diese Abende sind kein Beiwerk, sondern die Grundlage für den Zusammenhalt, aus dem die wohltätige Arbeit entsteht.

Wie kann ich Mitglied im Lions Club Düsseldorf Barbarossa werden?

Der Club ist offen für neugierige und engagierte Menschen, die in einer Gemeinschaft aktiv helfen möchten. Der einfachste Weg ist die Kontaktaufnahme über die Webseite lions-barbarossa.de. Interessierte lernen den Club zunächst unverbindlich kennen, etwa bei einem Vortragsabend oder einer Clubveranstaltung, bevor eine Mitgliedschaft konkret wird.