ZERO-KÜNSTLER HEINZ MACK. EIN EINZIGER ABEND WÄRE ZU WENIG.

ZERO-KÜNSTLER HEINZ MACK. EIN EINZIGER ABEND WÄRE ZU WENIG.

Die Mitglieder und Gäste des Lions Club Düsseldorf Barbarossa hatten gleich dreimal das Vergnügen: Das Erlebnis Heinz Mack, dem bedeutenden Künstler und ZERO-Mitbegründer. Ein beachtliches Werk an drei Abenden mit sehr unterschiedlichen Ausprägungen.

Lions Club Düsseldorf Barbarossa

Erlebnis #1: Die Mack-Kapelle im Marianum

Nun, über Erlebnis Nummer 1 ist auf dieser Website schon ausführlich berichtet worden, dennoch gehört dieser Event natürlich zu der beeindruckenden Mack-Reihe, die Präsident Frank Herzbruch in seiner Zeit präsentierte. Es handelt sich um die Besichtigung der Mack-Kapelle im Marianum Neuss, sachkundig geführt und ein Teil des Präsidenten-Empfangs von Frank.

Erlebnis #2: Valeria Mack zu Gast im Club.

Einige Zeit später kam die längst erwachsene Tochter des Künstlers auf ein Interview im Club vorbei. In diesem Gespräch gab sie einen spannenden Einblick in das Leben von Heinz Mack, genauso wie auf seine künstlerische Heimat im wortwörtlichen Sinne, dem Huppertzhof in Mönchengladbach und seinem Atelier auf der Balearen-Insel Ibiza.

Lions Club Düsseldorf Barbarossa

Valeria führt seit 2013 die Mack GbR im eigenen Familienbetrieb, während ihre Mutter Ute Mack als Vorstandsvorsitzende in der in Gründung befindlichen Mack-Foundation agiert. Nach einem Studium Design-Ingenieur Mode an der Hochschule Niederrhein und einem Abschluss als Master of Modern & Contemporary Art bei Christie’s Education in London gehört sie heute zu einem Team von nicht weniger als 6 Mitarbeiterinnen, die das Werk des weltweit gefragten Künstlers betreuen und kuratieren. Ausstellungen in Düsseldorf, Karlsruhe und New York wurden vorbereitet und sind aktuell eröffnet. Und der über 90jährige Heinz Mack ist nach wie vor sehr aktiv und gestaltet neue Kunstwerke von Rang in seinem so eindrucksvollem und auch immer wieder erkennbaren Stil.

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Frank Herzbruch persönlich interviewte die sympathische junge Frau, die munter berichtete und den zahlreichen Zuhörern das umfangreiche Werk, aber auch den Menschen dahinter näher brachte.

Erlebnis #3: Dr. Sophia Sotke als Gast im Club.

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Die ebenfalls noch junge wissenschaftliche Mitarbeiterin und Kunsthistorikerin im Atelier Mack ging nicht weniger als 57 Jahre zurück mit ihrem interessanten Vortrag Anfang Januar. Das Thema: Heinz Mack und seine aufregenden Licht-Installationen in der tunesischen und algerischen Sahara 1967 und 1976. Hier handelt es sich um wahre Pionier-Taten mit einer aufwendigen Logistik und einer abenteuerlichen Durchführung, die ohne Mut und Entdeckergeist gar nicht möglich gewesen wäre. Insofern passten diese Kunst-Reisen zur Aufbruchstimmung der noch jungen Bundesrepublik und wurden seinerzeit auch entsprechend kommentiert und man darf sagen: gefeiert.

Mack konzipierte diese „Jardins artificiel“ bereits 1958, bevor dann 1967 und 1968 in der tunesischen Sahara die ersten großen Installationen aufgebaut wurden. Riesige silberne Formen, Lichtsegel und Stelen reflektierten in der unberührten Wüste das Sonnenlicht und ergaben nie gesehene und von vornherein limitierte Kunstwerke. Und 1976, jetzt im Grand Erg Occidental in Algerien, war es die bekannte Zeitschrift „Stern“, die diese Aktion mit neuen Werken technisch und fotografisch unterstützte. Wann hat es das jemals wieder gegeben, dass eine Zeitschrift mit einer Millionen-Auflage ein solches Werk so herausstellt und damit einer breiten Öffentlichkeit erst bekannt machte.

Die Mitglieder und Gäste des Lions Clubs Düsseldorf Barbarossa hatten viel zu sehen und zu bewundern an diesen 2 Abenden und dem Empfang davor. Sie bedankten sich nicht zuletzt bei Beate Herzbruch, die durch private Kontakte zum Hause Mack diese Erlebnisse möglich machte.

Präsidentenempfang 2023

Präsidentenempfang 2023

DER NEUE PRÄSIDENT TRITT AN. UND WÄHLT DAFÜR EIN BESONDERS SINNLICHES UMFELD – DIE MACK- KAPELLE IM MARIANUM NEUSS.

Lions Club Düsseldorf Barbarossa

Heinz Mack, bekannter ZERO-Gründer und Poet des Lichts, hat 1988 eine Kapelle gestaltet. Und Frank Herzbruch, Präsident des Lions-Clubs Düsseldorf Barbarossa im Lionsjahr 2023 / 2024, lud zu seinem Antritt zu einer Besichtigung ein.

Farben und Formen, Licht und Reflexionen – das sind die Elemente von Heinz Mack, mit denen er seit vielen vielen Jahren Kunstwerke von Weltrang schafft. Das ein oder andere Werk ist dabei auch von Natur aus limitiert, denn es handelt sich um eine zeitweilige Installation, wie zum Beispiel die riesigen Lichtstelen in der Sahara bereits 1968 oder das nicht weniger kunstvolle Objekt „The Sky over 9 columns“ in Venedig 2014.

Es ist also eine spannende und faszinierende Entdeckung, die Merkmale eines Künstlers in einem sakralen Bau zu sehen, in einer Kapelle zumal, wo Professor Mack katholische Elemente darstellen und zitieren muss und möchte und die gleichzeitig, wie man sofort bemerkt, ganz und gar Mack sind.

Eine geglückte Symbiose also aus christlichen Werten und den typischen Farben und Formen, Quadraten und Rechtecken, Kerben und Bögen, ja, des ganzen Repertoires eines zeitgenössische Künstlers. Mack zitiert biblische Elemente wie Vögel und Fische in seiner Formensprache zum Beispiel in einem wunderschönen Fenster im tiefen Blau, er umrahmt eine Orgel mit seinem Farbverlauf von Gelb über Türkis bis Dunkelblau, er schafft eine Mutter Gottes aus markanten Blöcken und ein Taufbecken mit einem sternenförmigen goldenen Mittelpunkt.

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Vielleicht ist der Höhepunkt das Kreuz an der Wand über dem halb gebogenen und tief schwarzen Altar. Denn dieses Kreuz ist von hinten beleuchtet, scheinbar beleuchtet, um genau zu sein, denn das Licht, das sanft und leicht unscharf die Kreuzform begleitet, ist Tageslicht. Es wechselt also seinen Charakter von fast gleißend hell bis zum dämmerigen Abschluss eines Tages. Das Kreuz lebt sozusagen mit dieser Licht-Idee.

Wir wurden von Herrn Helmut Friedberg sachkundig und auch unterhaltsam durch diese einmalige Kapelle geführt. Danach trafen wir uns ein zweites mal an diesem Tag, diesmal an einem langen Tisch im gastfreundlichen „Vogthaus“ am Neusser Quirinus-Münster, wo wir auf Franks Präsidentschaft dann mit durchaus irdischen Genüssen anstießen.

Das war ein sehr gelungener Auftakt, lieber Frank. Was sollen wir noch dazu sagen, außer einem herzlichen „Weiter so“.

Lions Club Düsseldorf Barbarossa
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SOMMERFEST. DAS WORT ALLEINE VERSPRICHT SCHON VIEL VERGNÜGEN.

SOMMERFEST. DAS WORT ALLEINE VERSPRICHT SCHON VIEL VERGNÜGEN.

Was gibt es Schöneres als eine Wort-Verbindung mit „Sommer“? Das kann herrlich altmodisch sein wie „Sommerfrische“, unendlich wie die „Sommerferien“ oder eben auch zeitlos wie das „Sommerfest“. Und genau das feierten wir mit 20 Mitgliedern an einem Samstag im Juni im Düsseldorfer Yachtclub.

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Und das Wetter spielte auch voll mit. Es war warm, aber nicht zu heiß, es war sonnig, aber großzügig aufgestellte Sonnenschirme schützten uns vor Allem zu Beginn des Festes. Und da Ali Karamani uns einen wunderschönen Tisch an einer Hecke vorbereitet hatte, waren die äußeren Umstände für ein gelungenes Fest im Namen des Sommers schon mal gegeben.

Rückblick und Ausblick.

Gefeiert wurde der Sommer im allgemeinen, aber auch die Präsidentin des aktuell vergangenen Lions-Jahres und der Präsident des neuen Jahres, also Gisela Piltz und Frank Herzbruch. Wir würdigten Giselas Zeit, besonders auch die vielen gelungenen Vorträge mit dem gemeinsamen Dach „Hinter den Kulissen“ – und wir hörten gut zu, als Frank einen Ausblick auf das kommende zweite Halbjahr 2023 gab. Seine Zeit beginnt mit einem spannenden Empfang mit künstlersicher Note im Neusser Marianum und einem gemeinsamen Essen danach Ende Juli.

Wir sprachen noch über anstehende wichtige Projekte wie zum Beispiel das „Familienfest für neurologisch geschädigte Kinder“ auf einem Reiterhof. Dieses mussten wir ja 2022 wegen einer Unwetter-Warnung absagen – umso größer die Hoffnung, es in diesem Jahr buchstäblich in trockene Tücher zu bringen.

Viel schöner geht nicht.

Lions Club Düsseldorf Barbarossa

Und wenn dann über der Skyline von Düsseldorf die Sonne im Rhein versinkt, spätestens dann spürt jeder, dass gerade diese Location, dieser Yachtclub hier in unserer Stadt etwas ganz Besonderes ist. An diesem Abend, an dem wir noch lange heiter und happy bei unserem Sommerfest zusammensaßen, aber auch an jedem Treffpunkt-Abend, von dem es hier noch viele geben möge. Wir freuen uns alle darauf.

MIT FRAUEN-POWER DURCH DEN LANDTAG

MIT FRAUEN-POWER DURCH DEN LANDTAG

MdL Angela Erwin zeigte Mitgliedern des Lions Clubs Düsseldorf Barbarossa den Landtag NRW.

Sicherheits-Schleusen wie auf dem Flughafen. Der Personalausweis muss auch dabei sein. Und Treffpunkt um 18:00 vor dem Landtag in Düsseldorf. So begann für viele Mitglieder des Lions Clubs Barbarossa ein spannender und erkenntnisreicher Abend.

Die Gastgeberin: Angela Erwin, CDU

Lions Club Düsseldorf Barbarossa

Sie ist seit 2017 Mitglied des Landtags mit einem direkt gewonnen Wahlkreis, wobei sie diesen Erfolg 2022 wiederholen konnte. Sie ist also bereits in der zweiten Legislaturperiode als Politikerin hier tätig.

Politisch sind bereits ihre Wurzeln. Denn sie ist die Tochter von Joachim Erwin, dem früheren Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf mit fast legendärem Ruf. Diesen erwarb er sich vor allem für seine wirtschaftlichen und städtebaulichen Erfolge, indem er weltbekannte Architekten, Künstler und auch Unternehmen für wichtige Projekte gewinnen konnte.

Angela Erwin hat dabei längst ein absolut eigenständiges Profil entwickelt. Ihr Schwerpunkt ist die Sicherheits- und Rechtspolitik und sie ist auch rechtspolitische Sprecherin der Fraktion. Sie ist dazu Landesvorsitzende der MIT, der Mittelstandsvereinigung und sie setzt sich vehement gerade für diese so wichtigen Unternehmen ein.

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Und die private Seite? Sie ist verheiratet, lebt in Düsseldorf auf der anderen Rheinseite, also dem Landtag gegenüber und hat einen dreijährigen Sohn, der ihr die politische Arbeit nicht immer leicht macht – aber sie berichtet auch stolz über ein gelingendes Familien-Management gemeinsam mit ihrem Mann.

Lions Club Düsseldorf Barbarossa

Durch den kreisrunden Landtag.

Baujahr 1988 und die Kreisform als architektonische Grundidee, die immer wiederkommt und das ganz Gebäude prägt. Diese Charakteristik steht nicht zuletzt für die Offenheit, mit der der Landtag ein Herz der Demokratie darstellen möchte. Großflächige Fensterfronten sorgen für ein helles und großzügiges Inneres und verbinden optisch die Bürgerhalle im Erdgeschoss mit dem Rheinufer. Und der Plenarsaal, zweifellos der politische Mittelpunkt des gesamten Hauses, hat ebenfalls eine Kreisform und die angrenzende Wandelhalle im 1. Obergeschoss versteht sich als ein Ort der Begegnung. Auch die Kunstwerke, die hier hängen, sind erwähnenswert und unterstreichen den modernen Gesamtcharakter des Baus, während die Galerie der Ministerpräsidenten seit Gründung des Landes NRW zu einem historischen Rückblick einlädt.

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Zum guten Schluss: eine lebendige Diskussion.

Bei Brötchen und Bier oder Wein oder Wasser lud Angela Erwin zum Abschluss zu einem Gespräch ein. Hier konnte die ja immer noch junge Frau ihre politische Kompetenz und Ihre Geradlinigkeit zeigen, sie antwortete direkt und ohne große Schlenker auf die Fragen und Bemerkungen, erzählte auch von ihrem Privatleben, das durch gutes Management zum Glück auch noch vorhanden ist und reagierte auch eindeutig auf die Frage nach ihrem Platz in 5 Jahren: sie sehe ihre Zukunft eindeutig in der Rechtspolitik, auch verbunden mit Sicherheitsfragen und das liebend gerne weiterhin in der Fraktion der CDU in diesem Landtag.

Lions Club Düsseldorf Barbarossa sagt Danke.

Lions Club Düsseldorf Barbarossa

Unser Dank geht an Angela Erwin, aber auch an unsere Präsidentin Gisela Piltz, die durch ihre guten Kontakte zur politischen Szene diesen Besuch erst möglich machte – es war ein Clubabend, wie er nicht alle Wochen vorkommt, es war eine herzliche Begegnung mit einer beeindruckenden Politikerin und einem ebensolchen Gebäude.

UND WER SPRICHT „SCHEVENINGEN“ RICHTIG AUS?

UND WER SPRICHT „SCHEVENINGEN“ RICHTIG AUS?

Der Lions Club Düsseldorf Barbarossa unternahm seine jährliche Reise dieses mal nach Rotterdam und Delft. Hier gab es viel zu entdecken und zu lernen, zum Beispiel, wie man das ein oder andere niederländische Wort korrekt ausspricht. Gar nicht so einfach, aber einfacher gemacht durch die beiden Kenner unseres sympathischen Nachbarlandes.

Ruhig tuckert die Barkasse „Thalassa“ durch den Rotterdamer Hafen. An Deck: 25 Mitglieder des Lions Clubs Düsseldorf Barbarossa. Sie sitzen verteilt an kleinen Tischen und bekommen ein mehrgängiges Menu serviert. Die Sonne scheint, der Wind bläst durchaus kräftig, weshalb sich die Gäste hier oben an Deck auch immer wieder mal umsetzen, in den Windschatten.

Die Stimmung ist gut und unser langjähriges Mitglied Wolff Balthasar spricht gerade über eine der zahlreichen Raffinerien am Ufer. Wolff kennt sich aus, er war lange als Chemie-Unternehmer hier tätig und kann den Lions aus Düsseldorf auf unterhaltsame Art die Anlagen, die Schiffe und nicht zuletzt auch die Rammpfähle erklären, die hier bereit stehen für die Stabilisierung der zahlreichen Lastkräne.

Jetzt übernimmt Björn Voigt und berichtet kenntnisreich über das Land und das Wasser und dass ein Drittel der Niederlande unter dem Meeresspiegel läge. Auch Björn war hier tätig, mehrere Jahre als Stahl- und Schrotthändler und auch er hatte unmittelbar mit dem Hafen zu tun.

Dazu gehört natürlich auch ein kleiner Aussprache-Kurs der nicht ganz so einfachen Wörter, zum Beispiel von „Scheveningen“. Ein wenig leichter tut man sich mit „Genever“, vielleicht auch, weil der ein und andere dieses anregende Getränk schon mal an Bord genießt.

Aufbruch in Düsseldorf um 08:30 Uhr

Am 13.05., an einem Samstagmorgen trafen sich die 25 Lions und wurden im bequemen Bus zuverlässig über die Grenze gefahren und weiter in Richtung Rotterdam. Wolff Balthasar wies schon recht bald auf eine Besonderheit hin, die man leicht übersehen könnte, weil man nicht so darauf achtet: Die Güterbahn-Linie vom Rotterdamer Hafen bis an die deutsche Grenze verläuft praktisch die gesamte Strecke unmittelbar neben der Autobahn. Damit vermeidet sie Innenstädte und den Verkehr dort, ist schneller, umweltfreundlicher und stört so gut wie keine Anwohner.

Private Ankunft in Rotterdam

Besonders interessant war dann der Besuch im Haus von Wolffs Bruder im Rotterdamer Stadtteil Rhoon. Hierbei handelt es sich um ein typisches Neubaugebiet, in dem viele Häuser direkt am Wasser liegen, an Kanälen meistens und so einen ganz eigenen und sehr niederländischen Charakter haben. Ein privater Einblick in das Leben dort, den man als normaler Besucher nicht erhalten kann.

Erlebnis Hafenrundfahrt

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Der Rotterdamer Hafen ist bekanntlich der zweitgrößte der Welt und entsprechend sind die Ausmaße. Wir sahen, wie schon berichtet, Raffinerien, reihenweise Lastkräne, Anlagen für die Löschung von Kohle und wir begegneten einem der größten Container-Schiffe der Welt und konnten dieses von unserem eher kleinen Boot entsprechend bewundern.

Und dann ins Hotel: natürlich auch auf einem Schiff

Jetzt aber auf einen großen Dampfer, der SS Rotterdam, ehemals tätig in der Holland-America-Linie, heute ein Hotel-Schiff mit maritimer Atmosphäre. Bei niederländischen Snacks wie Frikandeln und Bitterbällchen und bei Heineken oder Chardonnay saßen wir in einem separaten Teil der Bar und hörten Björn Voigt bei seinem ausführlichen Vortrag zu.


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Die Kontrolle des Wassers

Wenn ein Drittel eines Landes unter dem Meeresspiegel liegt, dann entwickelt dieses Land Techniken und Möglichkeiten, hier zu arbeiten und zu leben. Dazu gehören immer bessere Entwicklungen der notwendigen Pumpen, von Dämmen und von Schleusentechniken. Hinzu kommen rund 450 km Küste und mit dem Rhein, der Maas und der Schelde 3 große Flüsse, also sehr viel Wasser, das es zu beherrschen und zu nutzen gilt.

Auch der Schiffbau gehört zu diesen von der Natur geforderten Talente. Schon im 17. Jahrhundert sorgten stabile Schiffe dafür, dass die Niederlande die mächtigste Handelsnation der Welt wurde. Und noch heute ist der Transport über Wasser eine Domäne des Landes und trägt zu einer perfekten Logistik nicht zuletzt für Blumen oder Tomaten bei.

Am nächsten Tag: Rotterdam-City und weiter nach Delft

Eine aufregende Architektur prägt die Innenstadt. Hochhäuser in sehr abwechslungsreicher Gestaltung und fantasievollen Fassaden.  Die neue Markthalle zum Beispiel orientiert sich an der klassischen Form der Halle, interpretiert diese aber gekonnt zu einem modernen Gebäude mit viel Glas. Und gegenüber machen die gelben Kubusbauten als ungewöhnliche Wohnhäuser auf sich aufmerksam. Ein schöner Sonntagmorgen zum Gehen und Betrachten, bevor es nach Delft weiter geht, wo ein anderer Akzent auf uns wartet.

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Im Royal Delft Museum

Gegen Ende des 16. Jahrhunderts wurde hier in Delft eine Art Fayence in diesem typischen Blau entwickelt. Dieser Stil wurde schnell populär und hatte seine Blütezeit zwischen 1650 und 1750. Aber auch heute noch sind Vasen, Teller oder kleine Accessoires mit den klassischen Tusche-Skizzen sehr beliebt – im Museums-Shop konnte man schöne Exemplare erstehen und so vielleicht ein Delfter Schälchen für Zuhause mitbringen.







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Zum Abschied: Broodjes und Bier.

Oder auch Kaffee und Wasser. Jedenfalls Broodjes, belegt mit Lachs oder Roastbeef oder Kaas, vor der Rückfahrt serviert in einem Restaurant direkt an einem Kanal mit vielen Booten an einem sonnigen Sonntagnachmittag. Schöner kann es kaum sein in den Niederlanden und deshalb war dieser Platz der absolut ideale Platz, bevor es mit dem Bus zurück nach Düsseldorf ging.

Mit vielen Erlebnissen und Erkenntnissen für Herz und Hirn. Und mit großem Dank an die Initiatoren und kenntnisreichen Erklärer Wolff Balthasar und Björn Voigt. Das war eine gelungene Reise und eigentlich bleibt nur eine Frage: Wie wollen wir diese beim nächsten Mal übertreffen?