AKTIVE HILFE FÜR DIE, DIE ANDEREN HELFEN.

AKTIVE HILFE FÜR DIE, DIE ANDEREN HELFEN.

Der Ambulante Kinder- und Jugendhospiz-Dienst in Düsseldorf (AKHD) veranstaltete sein jährliches Ehrenamt-Wochenende dieses Jahr in der Katholischen Akademie „Die Wolfsburg“ in Mülheim an der Ruhr.

Der Lions Club Barbarossa und der AKHD sind ein gutes und ein bereits „altes“ Team. Denn seit über 15 Jahren unterstützt unser Club die Organisation tatkräftig und verlässlich und hilft ihr auf diese Weise nachhaltig. Sie ging im übrigen bereits 2007 in Düsseldorf an den Start und könnte ohne Spendengelder ihre Maßnahmen gar nicht anbieten.

Für einen Moment: zurück zur Idee.

Der AKHD stellt sich einer der schwierigsten Aufgaben, die man sich denken kann. Das Hospiz bzw. der ambulante Dienst hilft Kindern, Jugendlichen und auch jungen Erwachsenen mit lebensverkürzenden Krankheiten. Und sie helfen und beraten natürlich auch wiederum deren Eltern, bei denen die Verzweiflung naturgemäß groß ist. Was gibt es Schlimmeres für Erwachsene als der Tod des eigenen Kindes?

Diese gewaltige Aufgabe wäre nicht möglich ohne ehrenamtliche Mitarbeiter. Der AKHD zählt allein hier in Düsseldorf rund 60 ehrenamtliche Begleiter, die alle eine 80stündige Vorbereitung auf ihre Tätigkeit erhalten. Ohne diese könnten sie ihre überaus anspruchsvolle Betreuung gar nicht übernehmen.

Aktuell: das Ehrenamts-Wochenende.

In Mülheim an der Ruhr fand nun nach zweijähriger Pandemie-Pause wieder das klassische Ehrenamts-Wochenende statt. Hier werden die ehrenamtlich Mitarbeitenden weiter geschult, motiviert und auf viele, auch überraschende Momente in ihrer Tätigkeit vorbereitet. Und über allem steht die gemeinsame Idee, dass die Kinder- und Jugendhospizarbeit ein Versprechen darstellt, nämlich junge Menschen und ihre Familien zu begleiten, egal wie der Lebensweg verläuft und sich die Lebenssituation entwickelt. Es ist das Versprechen, sich für ihre Belange einzusetzen - und dies auch gegenüber der Gesellschaft, der Öffentlichkeit, Behörden und Politik.

Dieses Wochenende wird von uns, dem Lions Club Düsseldorf Barbarossa primär finanziert, was wir als eine unserer wichtigsten Aufgaben und Leistungen begreifen. Unser Lions-Freund Manfred Schrickel war dabei und berichtet von fast 30 Teilnehmern, die unter anderem zum Thema „Offenheit, Partnerschaftlichkeit und Integration“ unter Anleitung einer Supervisorin gearbeitet haben. Am 2. Tag dann brachten alle Teilnehmer ihre Gedanken zum wichtigen Thema „Resilienz“ ein.

Ein großes Danke des AKHD

Manfred wurde auch gebeten, den Dank des Kinder- und Jugendhospizdienstes an alle Mitglieder zu überbringen. Über dieses „Danke“ freuen wir uns sehr, wissen wir doch, dass wir etwas ganz Besonderes unterstützen. Unser Motto, das ja gleichzeitig unsere Aufgabe ist - we care, wir helfen für Kinder - könnte besser kaum umgesetzt werden.

Alle Kinder lachen. Nur dieses Eine Nicht

Alle Kinder lachen. Nur dieses Eine Nicht

Wer schlecht hört, nimmt deutlich weniger am Leben teil. Und bei Kindern ist dies noch ausgeprägter, denn Hören gehört zum Leben, zum Lachen, zum Lernen dazu. Umso wichtiger ist ein Projekt der Stiftung der Deutschen Lions, das der Club Kelkheim in deren Namen umsetzt und der aktuell dazu Besuch vom Lions Club Düsseldorf Barbarossa bekam - mit wertvollen Hörgeräten im Gepäck. Weltweit leiden Millionen Kinder unter Hörbehinderung. Oft sind es Infektionen und Erkrankungen, die bereits im frühen Kindesalter zu dauerhaften Schädigungen und auch zu Ausgrenzung führen. Und Kinder, die schwer hören, lernen natürlich auch nur schwer sprechen. Ein Problem, das besonders in Entwicklungsländern häufig dramatische Folgen hat.

Deshalb sammeln die Lions Clubs in Deutschland schon seit 2009 bundesweit Hörgeräte für hörbehinderte Kinder und Jugendliche, aber auch für Erwachsene auf der ganzen Welt. Und bereits seit 2010 wird die Activity „Hilfe für kleine Ohren“ vom Lions Club Kelkheim umgesetzt.

Mit Sammeln alleine ist es nicht getan.

Es gehört natürlich auch das Sortieren dazu, das Lagern und die Verteilung der Hörgeräte an zertifizierte und zuverlässige Organisationen vor Ort. Hier werden die gespendeten Geräte von Ärzten oder Akustikern den Patienten angepasst. Dies geschieht sehr individuell und fachgerecht, so dass die Erfolgsquote groß ist. So konnten von 2010 bis 2021 insgesamt über 57.500 Hörgeräte Menschen in aller Welt gegeben werden - und damit eine deutlich bessere Lebensqualität. Viele dieser Geräte gehen nach Afrika, Asien und Lateinamerika und leider auch immer mehr in die Ukraine, da dort durch die häufigen extremen Detonationen Hörschäden bei Kindern, aber auch bei Erwachsenen und hier besonders bei Soldaten, zunehmen.

Aktuell: Neue persönliche Übergabe von 400 Hörgeräten.

Am 14.03. freuten sich Dr. Wilfried Racke, Projektleiter „Hilfe für kleine Ohren“ des Lions Clubs Kelkheim und Dr Peter Ottiger, Pressebeauftragter über den Besuch von Henriette Wouters-Schumbeck, Past-Präsidentin des Lions Club Düsseldorf Barbarossa und von Sascha Götze, Integrations- und Produkt-Manager der Firma Ohrwerk Hörgeräte. 400 Hörgeräte wurden an diesem Tag übergeben - bundesweit gesammelt von den Mitarbeitenden der Firma Ohrwerk in 82 Fachgeschäften und auf einwandfreie Funktionalität überprüft. Und immerhin rund 40.000 € wert, wobei der ideelle Wert sicher viel höher ist.

Lions Clubs im Einsatz für Menschen mit Hörschäden.

Dies ist ein weiteres Zeichen für die stetige Unterstützung der Lions Clubs und ihrer Partner von Menschen mit Hörschäden. Ein wichtiges zusätzliches Thema an diesem Tag war eine vertiefende Diskussion über die Qualitätssicherung vor Ort, über weitere notwendige Dinge wie Messgeräte und wie man noch besser, noch effektiver unterstützen kann. Ein guter Tag für die Aktion „Hilfe für kleine Ohren“ und vor allem die Kinder, denen nicht zuletzt durch diese Übergabe von Hörgeraten bereits schon bald geholfen werden kann - aktuell besonders in der Ukraine, aber auch in vielen anderen Ländern.

RIESEN-SPASS AM RIESENRAD

RIESEN-SPASS AM RIESENRAD

Lions Club Düsseldorf Barbarossa lädt Schülerinnen und Schüler auf den weihnachtlichen Burgplatz ein.


Da steht es, seinem Namen entsprechend, riesig vor uns und wir müssen den Kopf schon ordentlich in den Nacken legen, um es in seiner ganzen Größe zu begreifen. Gute 55 Meter hoch schwebt die oberste Gondel über uns und wir ahnen, dass man von da oben einen großartigen Blick über Düsseldorf haben wird und dass eine solche Fahrt schon etwas Besonderes sein muss. Noch schöner wird die Idee, wenn man an die geschlossenen und geheizten Kabinen denkt, die das Erlebnis auch bei Regen oder Schnee sehr komfortabel machen.


EINGELADEN: EINE SCHULE VOLLER UNTERSCHIEDE.

Wir haben Schülerinnen und Schüler der Herrmann-Gmeiner-Schule eingeladen, dieses Erlebnis voll und ganz zu genießen, gemeinsam mit ihren Eltern. Auf dieser katholischen Grundschule aus dem Düsseldorfer Süden sind unterschiedliche Nationalitäten, Religionen, Hautfarben und Sprachen völlig normal.

Foto: OscarBruch/Anne Orthen

So sind neben Rechnen, Schreiben und Lesen auch Toleranz und Hilfsbereitschaft wichtige Werte, die bereits in der ersten Klasse vermittelt werden. Und natürlich war für die Auswahl dieser Schule auch entscheidend, dass sie in einem sozialen Umfeld arbeitet, in dem vielen Eltern ein solcher vorweihnachtlicher Ausflug finanziell nicht gerade leicht fällt - umso passender also, dass zu unserem Ausflug auch Gutscheine für Bratwurst und Brötchen und einem Wunschgetränk gehörten.
(Foto: OscarBruch/Anne Orthen)

EIN BESONDERER 2. ADVENT

Am Sonntag den 4.12. zwischen 11:00 und 14:00 kamen unsere Gäste dann mit einiger Vorfreude zum Treffpunkt auf den Burgplatz.


Begleitet von erfahrenen Lehrkräften wurde uns die Organisation doch sehr erleichtert. Vom Lions Club Düsseldorf Barbarossa halfen in 2 Schichten Josef Nagel, Björn Voigt, Horst Welter, Wolff Balthasar, Beate und Frank Herzbruch und Helmut Bienfuss. Für alle Lions ist auch diese Activity einer der wichtigsten Gründe für ihre Mitgliedschaft. „We serve - wir dienen für Kinder“, so heißt es bekanntlich in unserer Leitlinie und wir sind glücklich, diesen Gedanken immer wieder auch in die Tat umzusetzen.

So wie an diesem 2. Adventssonntag, als von der Herrmann-Gmeiner-Schule fast die Hälfte der 170 Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern dabei waren. Eine Lehrerin formulierte es so: „Es sind diese gemeinsamen Erlebnisse, die eine Schulgemeinschaft näher zusammenrücken lassen und die noch wochenlang nachklingen. Dem Lions Club Düsseldorf Barbarossa ein herzliches Danke dafür.“

HB