AUF DEM BESTEN WEG ZUM SAMMEL-OBJEKT – LIONS-Barbarossa MIT NEUER AUFLAGE.

AUF DEM BESTEN WEG ZUM SAMMEL-OBJEKT – LIONS-Barbarossa MIT NEUER AUFLAGE.

Eine bekannte gute Idee erlebt eine Neuauflage: Der Wein des Lions-Club Barbarossa Düsseldorf wird aufgrund der großen Nachfrage und seiner immensen Wertschätzung erneut aufgelegt. Dieser Wein, den wir natürlich als etwas Besonderes bezeichnen, hat bekanntlich einen besonderen Zweck. Mit dem Verkaufserlös unterstützen wir die jährliche Aktion des AKHD, des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Düsseldorf.

Winzerfamilie Löwen aus Mehring:

Erst in diesem Januar haben wir dieser bewundernswerten Institution einen Scheck aus der Weinaktion 2025 über 10.000 € übergeben können. Hier finden Sie den Bericht aus dem Frühjahr 2025 zu unserer ersten Weinaktion.

Mit der zweiten Aktion wollen wir dieses tolle Ergebnis natürlich gern steigern. Also haben wir alle unsere Kräfte bemüht, so dass die zweite Auflage ebenfalls ein großer Erfolg wird. Das fängt natürlich erstmal beim Wein selbst an. Und so haben wir mit unseren Winzern, mit Johannes, Anne und Jacob Löwen aus Mehring an der Mosel ein paar Fässer probiert und uns noch einmal für die trockene Spätlese aus dem Mehringer Blattenberg entschieden. Insofern ist auch der Charakter dieses Rieslings sehr ähnlich, er steht mineralisch und elegant im Glas und passt hervorragend zu hellem Fleisch, zu Asia-Food und natürlich zu allem aus dem Meer.

Weinflasche Lions-Club Düsseldorf Barbarossa
Weinflasche Lions-Club Düsseldorf Barbarossa

Die Etiketten laden zum Sammeln ein

Ähnlich sind auch die Etiketten, aber nicht gleich. Auch dieses Mal haben Geschwister der betroffenen Kinder aus den jeweiligen Familien mit bunten Stiften fröhliche Bilder gemalt, die gut zu der Sinnenfreude eines Weines passen. Und die so angelegt sind, dass man sie wiedererkennt, sie aber dennoch neue Akzente setzen und damit unterscheidbar werden – eine wichtige Voraussetzung für Sammler.

360 Flaschen schon vorverkauft

Unsere Präsidentin Beate Herzbruch und ihr Mann Frank haben auch in diesem Jahr als „Vertriebler und Verkäufer“ die Nase vorn. Die Herrengolfer des Golfclubs Felderbach Sprockhövel e.V. haben mit Hilfe ihrer Sponsoren der Provinzial tatsächlich bereits jetzt 360 Flaschen bestellt. Es bleibt noch viel zu tun, um wieder so viele Flaschen zu verkaufen, dass eine solche hohe Spende möglich sein wird. Jedes Mitglied ist herzlich eingeladen, bei unserer erneuten Aktion mitzuarbeiten. Die aktive Mitarbeit unserer Mitglieder ist wichtig, um im persönlichen Umfeld und im weiteren Netzwerk die eine oder andere Kiste Wein zu platzieren und so einen möglichst hohen Betrag zu generieren. Also wer noch keinen Wein bestellt hat, sollte jetzt schnell sein. Die Weinauflage 2026 ist wie auch die letzte Sorte limitiert und bei den aktuellen Anfragen möglicherweise auch schneller vergriffen, als wir es selbst für möglich halten.

Weitere Partner machen mit

Auch kontaktieren wir mögliche neue Partner und Institutionen wie die bekannten BIKER4KIDS. BIKER4KIDS ist eine Gruppe von Motorradfahrer:innen aus Düsseldorf und Umgebung, die sich seit 2007 bzw. 2008 sozial engagieren, insbesondere für die Kinderhospizarbeit in Düsseldorf. Diese Motorradgruppe kann sich gut mit dieser Aktion identifizieren, da sie ebenfalls zu den Unterstützern des AKHD gehört und die ganze Idee weiter in die Breite tragen wird. Dazu haben die Biker4Kids extra einen eigenen Beitrag auf Ihrer Webseite veröffentlicht.

Auf Zukunft angelegt

Unser Ziel ist klar: Wir wollen den AKHD und die Kinderhospiarbeit in Düsseldorf regelmäßig unterstützen. Deshalb planen wir jährlich einen eigenen Wein aufzulegen. Wir haben bereits Stammkäufer, die fast schon unseren Wein erwarten. Das spricht für die Qualität des Tropfens. Durch die wechselnden Etiketten, die ja von Kindern gestaltet werden, setzt der Wein dann auch immer wieder neue Akzente und wird zum Unikat, vielleicht auch zum Sammerstück eines jeden Jahrgangs. Wir werden sehen. Dazu gehört dann auch, dass wir uns vorgenommen haben, beim nächsten Mal die Rebe zu wechseln - es darf dann auch mal ein Grau- oder Weißburgunder sein oder ein Pinot Noir? Warum nicht? Hauptsache, der Wein ist gut und schmeckt unseren zahlreichen Abnehmern, macht sie zu regelmäßigen Wiederkäufern und Sponsoren und dem AKHD ist in seiner Arbeit erneut geholfen.

Insofern mit einem symbolischen „Zum Wohl“ – auf weiterhin gute Erlöse für unsere Aktion.

Weinkeller - Bereit zur Flaschenabfüllung
85 JAHRE MITGLIEDSCHAFT.

85 JAHRE MITGLIEDSCHAFT.

DREI VON UNS WURDEN GEEHRT. FÜR ZUSAMMEN 85 JAHRE MITGLIEDSCHAFT.

Der Höhepunkt unseres Neujahrsfestes am 21.01.2025: die besondere Würdigung von 3 besonderen Mitgliedern.

Es war ein Dienstag, wie immer, wenn wir vom Lions Club Düsseldorf Barbarossa uns im Yachtclub treffen. Aber diesmal war es kein normaler Clubabend mit einem klugen Referenten zu einem spannenden Thema - es war ganz einfach unser eigenes kleines Fest, mit dem wir das neue Jahr mit seinen vielen unterschiedlichen Themen begrüßten.

Aber vor allem begrüßten wir einen wichtigen Gast: Jörn Braun vom Lions Club Düsseldorf, der eigens im Auftrag unserer District Governorin Dr. Sylvia Löhr gekommen war, um 3 Mitglieder auszuzeichnen.

Zur Einstimmung: eine kurze Geschichte des Lions Clubs.

Unser Präsident Helmut Bienfuss erinnerte an die erste Gründung eines Lions-Clubs, der heute die weltweit größte Hilfsorganisation darstellt - und der am 7.6.1917 gegründet wurde. Von einem, wie man lesen kann, Träumer und Macher, in dieser eher seltenen Kombination: Mr Melvin Jones. Dieser Mann hatte seinerzeit die Beharrlichkeit und die Kraft, seine Idee durchzusetzen in jenen bekanntlich schwierigen Zeiten - wir erinnern uns, dass in diesem Jahr die USA in den 1. Weltkrieg eintrat. Kurz und gut: vor 108 Jahren wurde eine Vision geboren, die heute noch nicht an ihrem Höhepunkt angekommen ist.

Bienfuss erwähnte noch, dass der 1. Lions Club in Deutschland dann 1951 hier bei uns in Düsseldorf gegründet wurde - und dass es immerhin 1987 wurde, bis die erste Frau Mitglied werden konnte. Heute stellen Frauen, gar nicht überraschend, den größeren Teil der Neu-Mitglieder dar.

1,4 Millionen Mitglieder in 49.000 Clubs.

Diese unglaublich hohe Zahl kommt zusammen, wenn wir uns und unsere Clubs schlicht zusammenzählen. Und jede Frau und jeder Mann mit unserem Zeichen am Revers bietet Hände zum Anfassen und Mitgefühl zum Festhalten und darüber hinaus handfeste Hilfen zum Weiterkommen.

Und 3 von uns wurden jetzt geehrt.

Jörn Braun würdigte in seiner Ansprache die große Leistung, die allein schon in einer solch wirklich langen Mitgliedschaft liege, und wie viele Menschen wohl dadurch geholfen wurden. Es handelt sich um:

  • Franz Josef Dick mit 35 Jahren Mitgliedschaft
  • Josef Nagel mit 30 Jahren und
  • Björn Voigt mit 20 Jahren,

so dass wir locker auf die in der Überschrift zitierten 85 gemeinsamen Jahre kommen.

Alles in allem: das neue Lions-Jahr konnte für uns kaum besser und auch emotionaler beginnen als mit diesem kleinen und internen Festakt. Darauf ließ sich sehr gut anstoßen und noch einen weiteren schönen Abend verbringen.

EIN BESONDERER WEIN FÜR EINEN BESONDEREN ZWECK.

EIN BESONDERER WEIN FÜR EINEN BESONDEREN ZWECK.

30.01.2025: Unser Lions Club übergab einen beachtlichen Scheck an eine Institution, die wir seit vielen Jahren unterstützen: den AKHD, Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst Düsseldorf.

„Zehntausend Euro“ stand auf dem vergrößerten Scheck, den unsere Mitglieder Horst Welter, Björn Voigt und Helmut Bienfuss den beiden Mitarbeiterinnen Angelika Lenker und Corinna Walker vom AKHD im Nord-Carree Düsseldorf übergaben. Diese stolze Summe ist das Ergebnis einer Aktion, die bereits im letzten Jahr begann und die dem AKHD hilft, seine schwierige Aufgabe zu erfüllen.

Die Idee: Wir machen einen Wein besonders attraktiv.

Das fängt natürlich mit dem Wein selber an. Unser LIONS-Mitglied Horst Welter, Sohn einer Winzer-Familie von der Mosel kennt sich in seiner früheren Heimat bestens aus und kann auch auf die ein oder andere alte Freundschaft bauen. Und so sprach er mit Johannes und Anne Löwen aus Mehring, die für unsere Vision eine Riesling Spätlese aus dem Mehringer Blattenberg empfehlen. Er zeigt sich mineralisch trocken, dazu elegant und dezent im Duft. Man schmeckt die Lage, aber auch die Pflege, die Geduld und die Sorgfalt, mit der dieser Wein hergestellt wurde. Und er ist ein Genuss zu hellem Fleisch, zu Meeresfrüchten und auch zu typischen asiatischen Gerichten.

Einer der "Künstler" aus unserer Weinaktion

Einmalig durch ganz besondere Etiketten.

Das ist sozusagen das i-Tüpfelchen obendrauf. Man sieht sofort, dass dieser Wein anders ist, denn er hat ganz andere Etiketten - von Kindern gestaltet, und zwar von den Geschwistern betroffener Kinder. Das macht den Wein durchaus zu einem begehrten Sammler-Objekt.

Alles in allem: ein Wein mit integrierter Spende.

Diesen Wein kaufen nun die Mitglieder des Lions Clubs Düsseldorf Barbarossa zu einem Preis, in dem bereits eine großzügige Spende des Winzers steckt. Man kann den Wein nun mit großem Genuss selbst trinken, ihn verschenken, aber vor allem andere Menschen oder auch Institutionen wie Firmen oder Clubs dazu bringen, den Wein ebenfalls zum „Spenden-Preis“ zu erstehen. Und so haben es zum Beispiel unsere Mitglieder Beate und Frank Herzbruch zu wahrer Meisterschaft bei dieser Käufer-Suche gebracht und tatsächlich jemanden motivieren können, 700 Flaschen auf einen Schlag zu bestellen. Mehr als 1.300 Flaschen insgesamt wurden auf diese Art und Weise gehandelt und erbrachten das bekannte gute Ergebnis an Spenden für den AKHD.

Uebergabe an die Filialisten
Uebergabe an die Filialisten

Neuauflage in Planung.

Kann man ein solch gutes Ergebnis wiederholen? Wir denken ja! Dazu planen wir für 2025 die gleiche Aktion noch einmal. Gespräche mit der Winzerfamilie Löwen werden geführt, um auch dieses Jahr einen besonderen Wein aus einer besonderen Lage für uns abzufüllen. Auch sind Kinder bereits dabei, die neuen Etiketten auf ihre so eigene Art zu illustrieren, um den unverwechselbaren Charakter der Flaschen fortzusetzen. Wir hoffen dabei auf unsere bisherigen spendenden Abnehmer und sehen uns auch voller Elan nach weiteren Abnehmern um, z. Bsp. bei Institutionen aus Düsseldorf, bei Freunden, etc., die sich damit identifizieren können. Kurz und gut: unseren Wein wird es auch 2025 geben. Und wir sind sicher: den Spenden-Erfolg ebenfalls.

Und im Mai besuchen wir die Winzer.

Bei diesem Erfolg und dem guten Gefühl im gesamten Club ist es nicht überraschend, dass wir unsere jährliche kleine Reise im Mai in diesem Jahr an die Mosel planen. Vom 23. bis zum 25.05. sind wir unterwegs und besuchen das Weingut Löwen. Wir lassen uns von Johannes, Anne und Jacob Löwen die aktuellen Weine erklären und verkosten ganz sicher auch „unsere“ Abfüllung schon einmal.

Fortsetzung folgt. Mit guten Weinen.

Wenn Normalität das Größte ist.

Wenn Normalität das Größte ist.

Wir alle kennen diesen Spruch von den Wünschen. Dass der Gesunde tausende davon hat. Und der Kranke nur einen einzigen. Noch drastischer wird es, wenn wir Kinder und Jugendliche mit lebensverkürzenden Krankheiten erleben. Dann merken wir, dass der ganz normale Alltag, aus dem wir alle ja hin und wieder ausbrechen wollen, für diese Menschen ein großes und letztlich nicht erreichbares Ziel ist. Das macht demütig und hilfsbereit. Heute berichten wir hier über die bereits 16 Jahre währende Unterstützung des Ambulanten Kinder Hospiz Dienstes (AKHD) in Düsseldorf durch unseren Club, den Lions Club Düsseldorf Barbarossa.

Es war ein Sonntag Mitte April, als 4 Mitglieder unseres Clubs beim Seminar der ehrenamtlich Mitarbeitenden des AKHD mitmachten und dabei zusätzlich eine Ausbildung in erster Hilfe erhielten. Andrea Jaxy, Franz-Josef Dick, Wolff Balthasar und Björn Voigt aus unseren Reihen nahmen an dieser Veranstaltung teil, die in den Räumen der katholischen Anstalt Wolfsburg in Mülheim stattfand. Der Schwerpunkt an unserem Tag lag bewusst in der weiteren Ausbildung der Ehrenamtlichen bei der so wichtigen ersten Hilfe.

Diese ist tatsächlich öfter notwendig, als man gemeinhin denkt. Schließlich handelt es sich bei den betreuten Kindern bis hin zu jungen Erwachsenen nicht nur um Betroffene mit lebensverkürzenden Krankheiten, sondern auch um deren begleitende Beschwerden wie Epilepsie oder Ohnmachtsanfälle. Dann heißt es Ruhe zu bewahren und die wichtigsten Regeln der ersten Hilfe zu beherrschen.

Es waren an diesem Sonntag neben den professionellen Begleitern des AKHD 35 Ehrenamtliche anwesend, Frauen in der Überzahl, alle natürlich emphatisch und interessiert, andernfalls würden sie auch kaum freiwillig die so herausfordernde Hospizarbeit mit Kindern und deren Familien auf sich nehmen.

Unser Club unterstützt diesen ambulanten Kinderhospizdienst bereits seit 2008 – er wurde in der Stadt Düsseldorf erst kurz vorher gegründet, nämlich 2007. Wir sind also fast von Anfang an dabei, was für uns gleichermaßen mit Stolz und mit Verpflichtung verbunden ist.

Es begann mit der Finanzierung von Ausstattungsmitteln des Büros und des Trauercafés im Nord-Carree. Recht schnell sahen wir aber auch, wie willkommen etwas Abwechslung für die Kinder und Eltern ist, wie Ausflüge zu schönen Erlebnissen und Entdeckungen führen, zu Tagen der Entspannung und der Freude für die kranken Kinder, für deren Geschwister, für die ganzen Familien als Gemeinschaft- aber auch, um ehrlich zu sein, für uns, die wir diese Veranstaltungen organisieren und selbst daran teilnehmen. Ein besonders gutes Beispiel hierfür ist der gemeinsame Besuch des Riesenrades auf dem Düsseldorfer Schlossplatz in der Vorweihnachtszeit.

Aktuell arbeiten wir an einer ganz neuen Idee, das Spendenaufkommen für den AKHD zu erhöhen; gerne berichten wir in Kürze darüber – die Planung steht und wir versprechen uns Einiges davon.

Seit 2011 übernimmt der Club die Kosten für das jährliche Schulungswochenende für die Ehrenamtler, das an externen Tagungsstätten jeweils über 2 Tage geht. Dies ist uns eine Ehre und auch Freude, da ja einige unserer Mitglieder regelmäßig teilnehmen und gemeinsam mit den Haupt- und Ehrenamtlern des AKHD diskutieren, lernen, aufarbeiten und nachdenken. Es sind schon außergewöhnlichen Mitbürger, die sich nicht nur um das eigene Leben kümmern, sondern beim AKHD auch um das von Familien mit kranken Kindern und Jugendlichen.

Diese Aufgabe bereichert auch uns, die teilnehmenden Lions-Freundinnen und -Freunde. Die Menschen, die den AKHD Düsseldorf ausmachen und ihre Schützlinge sind uns ans Herz gewachsen. Wir bleiben dran.

DIE BRATSCHE KAM IM RINGEL-SHIRT

DIE BRATSCHE KAM IM RINGEL-SHIRT

nu003ch4 class=u0022wp-block-headingu0022u003e„Lions on Tour“ - das war am 12. März 2024 ein Besuch des Opernhauses Düsseldorf, aber backstage. Eine Führung also durch die nicht sichtbaren Geheimnisse einer perfekten Aufführung mit spannendem Start auf der Proben-Bühne.u003c/h4u003ennnnu003cpu003eDas Opernhaus Düsseldorf, auch Deutsche Oper am Rhein genannt, ist ein lebendiger Ort voller Kreativität. Kreativität findet hier täglich statt, also immer rund um die Uhr. Und so kamen wir, als auch die Musiker kamen. Wir zur Besichtigung dessen, was in der Oper denn so hinter den Kulissen geschieht und die Musiker zur Hauptprobe von „I Capuleti e i Montecchi“, einem hochkarätig besetzten Opern-Ereignis, das Romeo-und-Julia-Thema als Konzert.u003c/pu003ennnnu003cfigure class=u0022wp-block-image alignleft size-full is-resizedu0022u003eu003cimg src=u0022https://lions-barbarossa.de/wp-content/uploads/2024/04/2024Operfuehrung-Nicole.jpgu0022 alt=u0022Führung der Lions-Barbarossa durch die deutsche Oper am Rheinu0022 class=u0022wp-image-5493u0022 style=u0022width:316px;height:autou0022/u003eu003cfigcaption class=u0022wp-element-captionu0022u003eFührung der Lions-Barbarossa durch die deutsche Oper am Rheinu003c/figcaptionu003eu003c/figureu003ennnnu003cpu003eUnd so erlebten wir die erste Viertelstunde unseres Besuches als Gast neben der Hauptbühne, auf der sich gerade die Musiker zur letzten Probe versammelten. Aber nicht im feierlichen Schwarz und Weiss wie bei der Premiere, sondern ganz in zivil, was ein schönes buntes Bild ergab. Die Dame mit der Bratsche, wie gesagt, im Ringel-Shirt, der Posaunist in Buggy-Jeans und die erste Geige im bequemen Schlabber-Pulli.u003c/pu003ennnnu003ch2 class=u0022wp-block-headingu0022u003eDazu ein paar Zahlen vorab:u003c/h2u003ennnnu003cpu003eDie Theater-Gemeinschaft Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf und Duisburg wurde 1956 gegründet und führt heute jährlich rund 280 Vorstellungen auf. Dazu gehören eine Vielzahl an fest angestellten Solisten, Musikern und weiteren künstlerischen Berufen genauso wie natürlich die vielen namhaften Gäste aus aller Welt.u003c/pu003ennnnu003ch2 class=u0022wp-block-headingu0022u003eDie Schaltstelle hinter der Bühne:u003c/h2u003ennnnu003cpu003eIn einem kleinen dunklen Raum mit vielen Schaltern und Schiebe-Reglern sitzt während jeder Aufführung der Inspizient, der sich selber lieber als „Stage Manager“ bezeichnet, weil das die Sache besser treffen würde.u003c/pu003ennnnu003cpu003eUnd in der Tat, hier läuft nach einem genauen Plan die gesamte technische Begleitung der Bühnen-Aufführung ab, hier setzt das Licht plakative Punkte, hier wird es ein- und ausgeschaltet, nach strengen, von der Regie gesetzten Regeln, hier werden die Vorhänge gesteuert, kurzum: hier ist das Bindeglied zwischen Kunst und Technik. Eine hochkonzentrierte Arbeit während der Vorstellung, denn hier wäre die kleinste Panne schon eine mittlere Katastrophe auf der Bühne.u003c/pu003ennnnu003cfigure class=u0022wp-block-image aligncenter size-large is-resizedu0022u003eu003cimg src=u0022https://lions-barbarossa.de/wp-content/uploads/2024/04/2024Opernfuehrung-Kabel-768x1024.jpgu0022 alt=u0022Aufwändige Technik zur Bühnensteuerung in der deutschen Oper am Rheinu0022 class=u0022wp-image-5494u0022 style=u0022width:343px;height:autou0022/u003eu003cfigcaption class=u0022wp-element-captionu0022u003eAufwändige Technik zur Bühnensteuerung in der deutschen Oper am Rheinu003c/figcaptionu003eu003c/figureu003ennnnu003cfigure class=u0022wp-block-image alignright size-large is-resizedu0022u003eu003cimg src=u0022https://lions-barbarossa.de/wp-content/uploads/2024/04/2024-Opernfuehrung-1-768x1024.jpgu0022 alt=u0022Kostümprobe während der Führung in der deutschen Oper am Rheinu0022 class=u0022wp-image-5491u0022 style=u0022width:415px;height:autou0022/u003eu003cfigcaption class=u0022wp-element-captionu0022u003eKostümprobe während der Führung in der deutschen Oper am Rheinu003c/figcaptionu003eu003c/figureu003ennnnu003cpu003eBeeindruckt gehen wir weiter und werfen einen Blick in den Souffleur-Kasten, der heute nicht besetzt ist, da es sich ja um ein reines Konzert handelt. Aber wir erleben die Enge dieses Raums und bekommen eine Idee dieser Arbeit, die bei Texthängern und Gedächtnislücken der Darsteller ja enorm wichtig ist.u003c/pu003ennnnu003ch2 class=u0022wp-block-headingu0022u003eIm Herzstück hinter den Kulissen: der Fundus.u003c/h2u003ennnnu003cpu003eWährend unseres weiteren Besuchs wurden wir von einer beeindruckenden Szene begrüßt: Ein weitläufiger und verzweigter Raum, der unter der Heinrich-Heine-Alle bis auf die andere Straßenseite führt. Darin eine Umkleide voller Kleiderständer, ja Dutzende von Kleiderständern mit jeder Art von Garderobe. Akribisch und ordentlich beschriftet mit dem Namen des Stückes und der Gruppen, für die dieser Fundus gedacht ist. Also zum Beispiel: „Don Giovanni, Herren Solo“. Oder „Götterdämmerung, Damenchor“. Oder „Das Rheingold, Herren-Statisterie“ - also ein Opernführer der anderen Art, geprägt von den Kostümen der Aufführung. Es war wie ein einzigartiger Opernführer, in dem man durch die Modetrends und Zeiträume verschiedener Aufführungen reisen konnte. Für uns als Besucher eine wunderbare Art, durch die Moden und Zeiten unterschiedlicher Stücke zu wandern.u003c/pu003ennnnu003cfigure class=u0022wp-block-image alignleft size-large is-resizedu0022u003eu003cimg src=u0022https://lions-barbarossa.de/wp-content/uploads/2024/04/2024-Operfuehrung-Vogel-768x1024.jpgu0022 alt=u0022Kostüme aller Art aus verschiedenen Opernu0022 class=u0022wp-image-5490u0022 style=u0022width:321px;height:autou0022/u003eu003cfigcaption class=u0022wp-element-captionu0022u003eKostüme aller Art aus verschiedenen Opernu003c/figcaptionu003eu003c/figureu003ennnnu003ch2 class=u0022wp-block-headingu0022u003eUnd danach: ein entspanntes Dinner im „Pocino“ am Kö-Bogen. u003c/h2u003ennnnu003cpu003eWir hatten einen langen Tisch reserviert und genossen die gute Pasta dieses urbanen Ristorantes nicht weit von der Oper. Ein schöner Platz, um das Gesehene zu diskutieren und um den Initiatoren dieses Abends zu danken. „Lions on Tour“ - mal wieder eine Besichtigung, die nicht nur unterhaltsam war, sondern jedem auch interessante Erkenntnisse brachte.u003c/pu003en