Lions-Club Düsseldorf Barbarossa fährt nach Den Haag

von Mai 23, 2017Clubleben

Henriette Wouters-Schumbeck

Henriette Wouters-Schumbeck

Pünktlich an einem Samstagmorgen im April bricht um 8:30 Uhr eine wohl gestimmte Gruppe unseres Barbarossa Clubs mit dem Bus nach Den Haag auf. Es ist zwar noch ein wenig kühl um diese Zeit, aber das Wetter ist viel besser als angesagt.

Lions Club Barbarossa Düsseldorf

Erste „Insiderinformationen“ bereits auf der Fahrt.

Wir haben bereits auf der Fahrt das große Glück von unserem LF Dr. Wolff Balthasar höchst interessante Informationen über die Niederlande im Einzelnen und Besonderen zu bekommen. Dinge, die unser diesjähriger Präsident und seine Ehefrau Johanna so gut wissen, weil sie für einige Jahre aus beruflichen Gründen in den Niederlanden gelebt haben.

In Den Haag ankommen ist der erste Weg in den Stadtteil Scheveningen. Dort auf der Promenade genießen wir „Landratten“ zuerst das Meer mit seinem Wellengang, dem Geruch und seinem Strand. Dann schlendern wir auf der frisch renovierten Promenade zum ebenfalls renovierten „Meerberühmten Kurhaus“, welches uns in seinem neuen Glanz sehr beeindruckt.

Mittagspause an der Promenade

Und da Essen ja immer sein muss, gehen wir in einem Bistro an der Promenade essen, um noch den Blick auf diese schöne Kulisse genießen zu können und gleichzeitig unsern Hunger zu stillen. In dem vorreservierten Bistro gibt es regionale Gerichte, einige von uns probieren sogar paling (Aal in Grün).

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Von dort zurück zum Busparkplatz geht jeder mal seiner Wege. Der eine über den Strand, der andere nähert sich dem Pier, der sich auch stark verändert hat. Manfred Schrickel fotografiert eifrig vom Pier aus, weshalb er uns beinahe verloren gegangen wäre.

Der Bus bringt uns ins Zentrum von Den Haag, denn nun steht eine Stadtbesichtigung an, die Johanna und Wolff selbst übernehmen, weil sie 14 Jahre in Den Haag gelebt haben. Und wer könnte uns da besser führen und die Plätze und Gebäude mit eigenem Wissen und Erinnerungen präsentieren.

Höhepunkt Museum Mauritshuis

Höhepunkt ist die Besichtigung vom Museum Mauritshuis, welches ebenfalls erst kürzlich renoviert wurde.  Ein Teil des alten Den Haag ist modernen, im Wesentlichen ministerialen Gebäuden gewichen, was Johanna sehr bedauert. O-Ton: “Das ist nicht mehr mein Den Haag“. Wenigstens das Regierungsviertel ist in seiner alten Bauweise erhalten geblieben.

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Wir wandern bis zum Regierungspalast des Königs „Kneuterdijk“, an der Hauptkirche und den vielen Geschäften vorbei, und auch durch die mit Glas überdachte Passage Zuidwal zu einem kleinen Bistro, um uns mit Getränken zu stärken, denn der Marsch ist noch nicht zu Ende. Wir wollen noch den Königspalast in der Langen Voorhout von außen kennenlernen und etwas weiter die deutsche Botschaft. Mit dem Bus geht es am späten Nachmittag zum Hotel, wo uns insbesondere die Lifte Schwierigkeiten machen, weil die sich ohne Zimmerkarte aber auch gar nicht bewegen wollen. Der Abend klingt harmonisch und lecker mit einer indonesischen Reistafel im Garoeda aus.
Am Sonntagmorgen besichtigen wir die „Niederlande in Klein“, was in Den Haag heißt, dass man in Madurodam alle bedeutenden Plätze, Häuser und Aktivitäten der Niederlande zu sehen bekommt. Wir sind alle sehr beeindruckt wegen der getreuen Nachbauten; man könnte sich demnach eine weitere Reise nach Amsterdam und Kinderdijk sparen.

Traumhafte Blumen im Park Keukenhof

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Und weil Ende April die ideale Zeit ist, um die Blumen im Park Keukenhof zu besichtigen, fahren wir dorthin. Diese Idee haben auch Millionen Andere, allerdings lässt die Größe des Parks den Besucherandrang zu. Einige von uns waren noch nie in diesem Park und sind beeindruckt von den wunderbaren Blumenarrangements, deren strahlenden Farben und dem Variantenreichtum!

Alle kommen wir mit vollen Herzen und gefüllten Fotospeichern gegen 15 Uhr wieder zum Bus und treten – erschöpft aber begeistert und voller Dank für zwei so wunderbar gestaltete Tage – die Heimfahrt an.